Kulturen KWF-News Waldbau

Max & Moritz

Bearbeitet von Heinrich Höllerl

Ursprünglich als kleine Fällhilfe konzipert, hat sich die Pfanzelt-Forstraupe Moritz zwischenzeitlich zu einem multifunktionalen Geräteträger weiterentwickelt. Die jüngste Ergänzung bei den Anbaugeräten ist eine Forstfräse, die passenderweise den Namen Max bekommen hat. Auf 120 cm Arbeitsbreite des Rotors tummeln sich 40 hartmetallbestückte Zähne. Der Antrieb erfolgt direkt mechanisch über die Zapfwelle. In der zweiten Generation gibt es den Moritz ja in zwei Leistungsvarianten Fr 70 und Fr 75. Der stärkere Motor leistet 55 kW, die sich bei der Mulcharbeit sicher lohnen. Für den Einsatz im Hang lässt sich das Fahrwerk um 40 cm hydraulisch verbreitern und es gibt eine Drift-Funktion zum Ausgleich der Hangabtriebskraft. Wie es bei Pfanzelt fast schon selbstverständlich ist, wurde auch die Forstfräse selbst entwickelt und wird im Allgäu gebaut.

H. Höllerl