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Petition von Mitarbeitern bei Mayr-Melnhof Swiss Timber ohne Erfolg

Die Bündner Regierung hat eine Petition von ehemaligen Mitarbeitern des Großsägewerks Mayr-Melnhof in Domat/Ems zur Kenntnis genommen. Die Petition wurde der Regierung am 27. Januar 2011 im Namen der Gruppe ESTAK (Ehemalige Swiss Timber Arbeiter Kollektiv) übergeben. In ihrer Antwort teilt die Regierung dem ESTAK mit, dass sie für die Anliegen Verständnis hat und es sehr bedauert, dass die Mayr-Melnhof Swiss Timber AG im Dezember 2010 aufgrund der Konkursanmeldung den Betrieb stilllegen musste und somit alle 128 Angestellten ihre Arbeit verloren.

Für die in der Petition geforderte Auszahlung einer Abfindung von sechs Monatslöhnen oder 25000 Franken für alle ehemaligen Mitarbeiter fehlt nach Angaben der Regierung aber die Grundlage. Außerdem wäre die Finanzierung eines Sozialplans aus Mitteln der Konkursmasse rechtlich nicht zulässig. Die Regierung betont gleichzeitig, dass sie mit der Ausarbeitung einer Sanierungsvereinbarung alles daran gesetzt und alle ihr zur Verfügung stehenden gesetzlich erlaubten Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um die Zukunft des Sägereibetriebs zu sichern und einen Konkurs von Mayr-Melnhof Swiss Timber abzuwenden. Nach dem Entscheid des Großen Rates hat Mayr-Melnhof Swiss Timber den Konkurs angemeldet.

Soweit gesetzlich möglich, setzt sich der Kanton im Gläubigerausschuss für die Anliegen der ehemaligen Arbeitnehmenden ein.

Regierung des Kantons Graubünden

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