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Das eigene, in 2014 eröffnete, bis an die Hochhausgrenze ragende Büro- und Ausstellungsgebäude KAMPA K8 in Aalen (Baden-Württemberg) belegt eindrucksvoll die Möglichkeiten des Holzbaus.

KAMPA bietet Perspektive für Haacke Haus in Werder

Der Investorenprozess beim insolventen Traditionsunternehmen Haacke Haus ist abgeschlossen: Wie der Insolvenzverwalter von Haacke Haus Dr. Christian Willmer aus der Kanzlei WILLMERKÖSTER und Josef Haas, Inhaber der KAMPA Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Aalen (Baden-Württemberg) am 1.10.2018 gemeinsam mitteilten, wurde eine Einigung hinsichtlich eines neuen Standortkonzeptes für den Standort Werder (Brandenburg) erzielt.

Neben der Übernahme der Immobilie umfasst das neue Standortkonzept den Erwerb der Markenrechte von Haacke Haus und sieht den Aufbau eines neuen Zentrums für Baulogistik und Baumanagement für die KAMPA Gruppe vor. Kernelement der Planungen ist zudem ein Zentrallager zur Bereitstellung und Kommissionierung der vollständigen Materialien für alle KAMPA Baustellen im Bundesgebiet und benachbarten Ausland. Im Zuge dessen werden rund 50 Arbeitsplätze in Werder neu geschaffen, die vorrangig mit ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Haacke besetzt werden sollen. Über die finanziellen Details der getroffenen Vereinbarungen und den Kaufpreis der Markenrechte haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Aktuell sind noch 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Haacke Haus beschäftigt. Vor dem Hintergrund des ruhenden Geschäftsbetriebes sind diese derzeit freigestellt. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Haacke Haus waren in den zurückliegenden Monaten bereits in neue Arbeitsverhältnisse gewechselt.

Er sei davon überzeugt, so Josef Haas, geschäftsführender Gesellschafter der KAMPA Gruppe, dass die Marke Haacke auch künftig einen Platz insbesondere im norddeutschen Markt für Fertighäuser haben kann. Denn energieeffizientes Bauen und eine regionaltypische Architektur wären stark gefragte Anforderungen.

KAMPA

ist eine Marke für Premium Einfamilienhäuser in nachhaltiger und energieeffizienter Holz-Fertigbauweise. Jedes KAMPA-Haus wird als Plusenergie-Gebäude ausgelegt. Wohnbauten, Bürogebäude, Hotels und Gewerbeobjekte errichtet KAMPA auch in mehrgeschossiger Holzbauweise. Das eigene, im Jahr 2014 eröffnete, bis an die Hochhausgrenze ragende Büro- und Ausstellungsgebäude KAMPA K8 in Aalen (Baden-Württemberg) belegt eindrucksvoll die Möglichkeiten des Holzbaus. KAMPA betreibt zwei Produktionsstätten in Bad Saulgau (Baden-Württemberg) und Freiwalde (Brandenburg) sowie dezentrale Kompetenzzentren in Deutschland, Österreich, Italien und Ungarn für die Projektierung und das Engineering der internationalen Bauprojekte. KAMPA beschäftigt derzeit über 430 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erzielte KAMPA bei einem kumulierten Umsatz von 138 Mio. € ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 4,5 Mio. €.

Red./Quelle: KAMPA, WILLMERKÖSTER

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