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Neue Perspektive für Bayerwald-Netzwerk Forst und Holz

Neue Perspektive für Bayerwald-Netzwerk Forst und Holz

Für das erfolgreiche „Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald“ gibt es auch nach 2013 eine Perspektive: Wie Forstminister Helmut Brunner am 14. Januar 2013 in München mitteilte, kann es künftig unter dem Dach des Netzwerks für Nachwachsende Rohstoffe CARMEN e.V. in Straubing weiter arbeiten. „Wir haben damit die Voraussetzungen geschaffen, dass das erfolgreiche Wirken des Netzwerks zum Wohle unserer Region auch in Zukunft fortgesetzt werden kann“, sagte Brunner. Die hervorragende Arbeit des Netzwerks für die Forst- und Holzbranche des Bayerischen Walds seit der Gründung 2008 sei aus der Region nicht mehr wegzudenken. Mit der jetzt geschaffenen Lösung ergeben sich laut Brunner zudem Synergieeffekte für alle Beteiligten. Der steuernde Einfluss der sechs Bayerwald-Landkreise bleibe erhalten. Die Entscheidung liege nun bei den Landkreisen und den Betrieben. Nach Auskunft des Ministers gibt es bereits Interesse, das Netzwerk auf weitere Landkreise auszuweiten.
 
Das „Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald“ setzt sich für die Steigerung der Holzverwendung und eine erhöhte Wertschöpfung der im Bayerischen Wald ansässigen Betriebe der Branche ein. Forst- und Holzbetriebe profitieren von firmennahen Dienstleistungen, Imagearbeit für den Werkstoff Holz bei Architekten und Entscheidern und gezielter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Aus der Sicht der bayernweiten „Clusterinitiative Forst und Holz“ ist die Netzwerkarbeit im Bayerwald ein Modellprojekt für Branchennetze überhaupt. Mit der nun geschaffenen Perspektive unter dem Dach des Vereins CARMEN bestehe die bayernweit einmalige Chance, die Netzwerkarbeit aus dem Projektstatus in eine kontinuierliche Branchenarbeit weiter zu entwickeln.
 
StMELF

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