Pelletpreis Deutschland März 2020 im Vergleich zu Öl und Gas
Der Preis für Holzpellets ist im März nur geringfügig gesunken. Hohe Energiekosten bei der Herstellung der Pellets mindern den üblicherweise stärkeren Preisrückgang vor dem Ende der Heizsaison.
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Pelletpreis sinkt im März nur leicht

18. März 2022

Trotz geringfügigem Rückgang bleibt der Pelletpreis in Deutschland im März auf hohem Niveau. Durchschnittlich kosten Holzpellets 369,32 Euro/t bei einer Abnahmemenge von 6 t, wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) berichtet.

Das sind 1,2 % weniger als im Vormonat und 54 % mehr als im März 2021. Der Preisvorteil gegenüber den fossilen Energieträgern Gas und Öl (57 %) ist erneut gestiegen. Ein Kilo Pellets kostet 36,93 Cent, die Kilowattstunde (kWh) Wärme ist für 7,39 Cent erhältlich.

Energiekosten fressen Preisrückgang auf

„Die Sägewerke schneiden wieder mehr Holz ein und erhöhen damit die Rohstoffbasis für die Pelletproduktion. Demgegenüber sind die Energiepreise für Herstellung und Transport der Presslinge regelrecht explodiert“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer beim Deutschen Pelletinstitut.

Dies mache aktuell bis zu 50 € des Tonnenpreises aus und nivelliert den aktuell erwarteten Rückgang des Pelletpreises. Zu Beginn der wärmeren Jahreszeit sei aber mit einer Entspannung zu rechnen, wenngleich nicht mit dem außergewöhnlich niedrigen Preisniveau von 2021.

Regionalpreise

Beim Pelletpreis ergeben sich im März 2022 regional folgende Unterschiede (Abnahme 6 t): In Süddeutschland sind Pellets mit 358,90 €/t erneut am günstigsten. In Mitteldeutschland liegt der Pelletpreis durchschnittlich bei 376,10 €/t, in Nord-/Ostdeutschland bei 381,87 €/t.

Größere Mengen (26 t) werden im März 2021 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 346,93 €/t, Mitte: 351,90 €/t, Nord/Ost: 357,37 €/t (alle inkl. MwSt.).

Quelle: DEPI