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Holz aus PEFC-zertifizierten Wäldern: Bauherren können beim Einsatz von Holzbauprodukten auf das PEFC-Siegel setzen, wenn sie eine Auszeichnung ihrer Bauprojekte nach dem DGNB-System

PEFC als Label für Holzbauprodukte anerkannt

Architekten, Planer und Bauherren, die eine Auszeichnung ihrer Bauprojekte nach dem System der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) anstreben, können beim Einsatz von Holzbauprodukten mit Sicherheit auf das PEFC-Siegel setzen: In der aktuellen Version 2018 ihres Gebäudezertifizierungssystems berücksichtigt die DGNB erstmals Bauproduktlabels, darunter PEFC.

Die Anerkennung der Labels kann sich auf drei Kriterien innerhalb des DGNB-Systems beziehen: die verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung, die Vermeidung von Schad- und Risikostoffen sowie die Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit. Die ersten sechs Standards, die anerkannt wurden, sind CSC, FSC, Holz von hier, Indoor Air Comfort Gold, PEFC und Win=Win Fair Stone.

Kategorien der DGNB

Die Anerkennung des PEFC-Labels bezieht sich auf das Kriterium „Verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung“. Hierbei existieren für drei verschiedene Kategorien unterschiedliche Anerkennungsstufen. Produkte, die als „PEFC zertifiziert“ (100 %) zertifiziert wurden, werden in der höchsten Qualitätsstufe 1.3 anerkannt. Für „PEFC zertifiziert“ (70 – 100 %) gilt die mittlere Qualitätsstufe 1.2. und für „PEFC recycelt“ die Qualitätsstufe 2.2, welche für Sekundärrohstoffe die höchste erreichbare Qualitätsstufe ist.

„Insbesondere in Bezug auf das Thema Responsible Sourcing wollen wir mit dem neuen Verfahren Bauproduktehersteller dazu ermutigen, transparent nachzuweisen, dass soziale und ökologische Mindeststandards konsequent eingehalten werden – vor allem in Erzeugerländern mit einer weniger strengen Gesetzgebung als in Deutschland“, so Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB.

Mehr zur Labelanerkennung der DNGB im Internet

PEFC Deutschland

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