Forstpolitik

Parteiprogramme zu Wald und Holz

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

In einer kompakten Übersicht hat die Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR) die Ziele der Parteien zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Hinblick auf die Forst- und Holzwirtschaft zusammengestellt. Anschließend hat der Verband die einzelnen Punkte der Parteiprogramme aus Sicht der AG Rohholz bewertet.

Am 14. März startet das „Superwahljahr 2021“ mit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Diese spielen als waldreiche Bundesländer eine wichtige Rolle für die heimische Forstwirtschaft und die Versorgung der Holzwirtschaft mit dem nachhaltigen Rohstoff Holz.

Bedeutung der Holznutzung erkannt

„Die meisten Parteien haben die Bedeutung der Holznutzung als aktiven Beitrag zum Klimaschutz und stabile Quelle der regionalen Wertschöpfung erkannt. Ein wiederkehrender Wermutstropfen bleibt für uns jedoch die Forderung nach Flächenstilllegungen, das passt nicht zusammen“, kommentiert Leonhard Nossol, Präsident der AG Rohholz, die Parteiprogramme.

Güterverkehr auf die Schiene

Neben Wald und Holz als direkte Klimaschützer findet der Güterverkehr und die Umstellung des Transports auf die Schiene viel Raum in den Parteiprogrammen. „Insbesondere den Ausbau des Schienengüterverkehrs und damit die Möglichkeit, mehr Holz über die Schiene zu transportieren, begrüßen wir ausdrücklich. Der klimafreundliche Transport in Kombination mit unserem nachhaltigen Rohstoff stellt eine wichtige Maßnahme zum Schutz des Klimas dar,“ ergänzt Lukas Freise, Geschäftsführer der AGR.

Lesen Sie hier die Positionen der Parteien in Baden-Württemberg

Lesen Sie hier die Positionen der Parteien in Rheinland-Pfalz

Die Parteipositionen hat die AGR zusammengefasst und jeweils kommentiert.

Quelle: AGR