Holzverkauf und Holzpreise

Offenburger Submission: Starke Preisanstiege bei allen Baumarten

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Auf der diesjährigen Offenburger Submission hat der Staats-, Kommunal- und Privatwald des Ortenaukreises insgesamt 1.656 Fm (Vorjahr 1.373 Fm) Wertholz angeboten. Das Holz wurde heftig beboten, was dem Trend folgend zu starken Preisanstiegen bei allen mengenmäßig relevanten Baumarten führte.

Insgesamt beteiligten sich 36 Bieter an der Submission, von denen 35 Zuschläge erhielten. Die unverkaufte Menge lag unter 10 Fm. Über alle Baumarten lag der Durchschnittserlös mit 402 €/Fm fast 100 € über dem Vorjahresschnitt von 305 €/Fm, was einem Anstieg um 32 % entspricht.

Offenburger Submission: Eiche 42 %, Esche 35 % teurer

Bei den beiden deutschen Eichenarten stieg der Durchschnittserlös um über 200 € auf 730 €/Fm (+42 %). Wobei der Anstieg bei der Traubeneiche von 542 €/Fm auf 817 €/Fm (+51 %) noch deutlicher ausfiel als bei der Stieleiche mit einem Anstieg um 187 €/Fm auf 694 €/Fm (+37 %).

Aber auch bei der Esche, mit 721 Fm die Hauptbaumart, landete der Durchschnittspreis mit 218 €/Fm in bisher bei dieser Submission noch nie erreichten Bereichen (+ 57 €/Fm, +35 %). Auch die Roteiche stieg um 22 % auf 271 €/Fm, ebenso auch Bergahorn mit 272 €/Fm (+ 59 %) und Roterle mit 206 €/Fm (+ 67 %), beide allerdings mit einer deutlich geringeren Angebotsmenge als die Hauptbaumarten.

Traubeneiche erzielt Spitzengebot

Spitzenstamm war eine Traubeneiche aus dem Stadtwald Lahr mit 2.539 €/Fm gefolgt von Stieleichen aus dem Stadtwald Offenburg mit 1.689 und 1.472 €/Fm.

Quelle: LRA OG