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Offenburger Submission 2015

Mit insgesamt 1.580 Fm aus dem Kommunal-, Staats- und Privatwald des Ortenaukreises lag das Angebot zur diesjährigen Offenburger Submission trotz der schwierigen Witterung sogar etwas über der Vorjahresmenge. Den größten Baumartenanteil hatte erstmals die Esche mit 578 Fm, die Eichenmenge (Stiel- und Traubeneiche) war mit 565 Fm ähnlich hoch, im Vergleich zum Vorjahr aber 130 Fm weniger.
Das Holz wurde von insgesamt 41 Kunden aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Polen beboten, von denen bis auf zwei auch alle erfolgreich waren. Nicht beboten wurden lediglich 31 Fm, davon 19 Fm Erle. der Rest verteilt sich auf 8 weitere Baumarten. Sämtliche Lose mit Gebot wurden auch zugeschlagen.
Bei der Hauptbaumart Esche ging der Preis im Vergleich zum hohen Vorjahresniveau zwar um etwa 18 € auf 153 €/Fm zurück. Angesicht des größeren Angebots und der damit verbundenen geringeren Qualität und Dimension, ist der Eschen-Erlös trotzdem zufriedenstellend. Ein positives Signal war hier auch große Anzahl der Gebote auf die Eschenlose.
Bei den anderen Baumarten waren zum Teil deutliche Preissteigerungen zu verzeichnen: Die Traubeneiche stieg um 32 € auf 407 €/Fm, die Stieleiche gar um 50 € auf 397 €/Fm. Insgesamt lag die Eiche damit bei knapp 400 €/Fm. Einen deutlichen Preissprung von 244 auf 309 €/Fm gab es auch bei der Esskastanie, die in der Ortenau traditionell eine gewisse Rolle spielt. Annährend konstant waren die Erlöse bei Roteiche mit 190 €/Fm (+ 4 €), bei Bergahorn mit 224 €/Fm (-4 €) und Roterle mit 150 €/Fm (-2 €), wobei die beiden letztgenannten Baumarten mengenmäßig eine untergeordnete Rolle spielten.
Spitzenstämme waren zwei Walnuss-Stämme mit 1.746 €/Fm bzw. 1.249 €/Fm. Die teuerste Eiche lag bei 1.127 €/Fm. Aufgrund des hohen Eschen-Anteils und der geringeren Eichenmenge sank der Durchschnittserlös im Vergleich zum Vorjahr zwar um 5 € auf 263 €/Fm.
Alles in allem waren aber alle beteiligten Betriebe auch in diesem Jahr mit den erzielten Erlösen sehr zufrieden.
Forst Baden-Württemberg

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