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Österreichs Sieben Waldwunder gekürt

Österreichs Sieben Waldwunder gekürt

Im Jahr des Waldes riefen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) zur Wahl der Sieben Österreichischen Waldwunder. Ein Jahr lang waren alle Naturinteressierten aufgerufen, via Online-Voting ihren Lieblingswald zu wählen. Mehr als zwei Dutzend Wälder von den Donau-Auen bis zum Arlberg waren nominiert. Auf der Voting-Plattform konnten Userinnen und User weitere Waldwunder vorschlagen und ebenfalls zur Wahl stellen. Nun stehen die sieben Gewinner fest: „Mangrovenwald“, „Wasserwald“, „Märchenwald“, „Dirndl-Wald“, „Bergsturzwald“, „Storchenwald“ und die „Pappelgiganten“ erwiesen sich bei den Usern am beliebtesten und erhielten die meisten Stimmen. „Für uns ist jeder Wald einzigartig und ein Wunder der Natur“, betont Georg Erlacher, Vorstandssprecher der Bundesforste. „Wälder sind für den Luft- und Wasserhaushalt unverzichtbar – sie speichern Wasser und Feuchtigkeit, filtern die Luft und sind damit ein wichtiger „Klimaregulator“.“ Zusätzlich stellen sie einen natürlichen Schutz gegen Naturgefahren wie Erosion, Lawinen und Steinschlag dar. 
Die sieben Gewinner
Insgesamt 28 Wälder von den Auwäldern in den östlichen Niederungen bis hin zu hochalpinen Zirbenwäldern im Westen stellten sich der Wahl der Sieben Österreichischen Waldwunder. Die sieben Gewinner zeigen die vielen „Gesichter“ des österreichischen Waldes in ihrer ganzen Vielfalt: Der „Wasserwald“ im Nationalpark Donau-Auen lockt mit seinen wasser- und lichtdurchfluteten Pappel- und Weidewäldern ebenso wie die Baumriesen des „Mangrovenwaldes“, deren knorrige Wurzeln wie riesige Krallen aus den Sandbänken ragen. Riesenhafte Dimensionen erreichen auch die „Pappelgiganten“ in der Stopfenreuther Au, die mit ihren 150 Jahren bereits einiges zu erzählen haben. Als verwunschenes Plätzchen und wahrhaft „dunkler Tann“ zeigt sich der von Menschenhand weitgehend unberührte „Märchenwald“ im Wildnisgebiet Dürrenstein, dem einzigen seiner Art in Österreich.
Prächtig rot hingegen leuchten die Früchte der Kornell-Kirsche, auch „Dirndl“ genannt, im „Dirndlwald“ im Biosphärenpark Wienerwald, während im Ötztal und seinem von Fichten, Kiefern und Lärchen dominierten „Bergsturzwald“ nach dem historischen Felssturz wieder Stille eingekehrt ist. Ein einzigartiges Naturschauspiel verspricht der „Storchenwald“ im WWF-Naturwaldreservat Marchegg, wenn jedes Jahr rund 50 Storchenpaare ihre riesigen Horste auf den uralten Eichen beziehen.
Alle Waldwunder unter  www.waldwunder.at  
 
ÖBF

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