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Österreichs Kleinwaldeigentümer nutzten 2013 die guten Rahmenbedingungen

Österreichs Kleinwaldeigentümer nutzten 2013 die guten Rahmenbedingungen

Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich über die aktive Waldbewirtschaftung im Kleinwald: „Der organisierte Kleinwald hat im vergangenen Jahr wieder einmal bewiesen, dass er auf gute Rahmenbedingungen am Holzmarkt mit einer Einschlagssteigerung flexibel reagiert. Mit einer gemeinschaftlich vermarkteten Holzmenge von rund 2,63 Mio. Fm, einem Plus von 7 %, haben sich die Waldverbände einmal mehr als verlässliche Partner im Holzgeschäft bewiesen. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer erkennen die Potenziale ihrer Wälder und was viel wichtiger ist, sie nutzen diese auch.“
Laut Rosenstatter wurde damit überwiegend aus Normalnutzungen das gute Ergebnis aus dem „Paula-Emma-Jahr“ 2008 erreicht.
Bedarfsgerechte Versorgung im Vordergrund
Mit 1,90 Mio. Fm, einem Anstieg von knapp 125.000 Fm, nimmt das Sägerundholz, das Sortiment mit der höchsten Wertschöpfung den Hauptanteil ein. Mit einem Anteil von knapp 16 % an der Gesamtmenge bzw. 403.000 Fm konnte die Industrieholzmenge leicht gesteigert werden. Mit knapp 330.000 Fm wurden 2013 um rund 20 % mehr Energieholz bereitgestellt als im Jahr zuvor.
Die wesentlichen Gründe für das erfreuliche Ergebnis liegen für den Obmann auf der Hand: „Die lebhafte Nachfrage, stabile Rahmenbedingungen am Holzmarkt, sowie die gute Kooperation mit den Landwirtschaftskammern in der Beratung verbunden mit einem umfangreichen Dienstleistungsangebot der Waldverbände sind der Schlüssel zum Erfolg. Ohne die Motivation und intensive Beratung wären zahlreiche Nutzungen gar nicht zustande gekommen.“
LK Österreich

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