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Österreichisches Schnittholz verliert 26 % in Japan

Schnittholzlieferungen aus Österreich nach Japan purzelten im Februar 2014 um 26,2 % im Vergleich zum Vorjahr auf 17.062 m³. Gemeinsam mit Exporten aus Lettland und der Tschechischen Republik waren das die höchsten Verluste in diesem Monat. Nur die nordischen Lieferanten erzielten nennenswerte Zuwächse (Finnland +28 %, Schweden +19 %).
Generell war der Warenfluss bei europäischem Nadelschnittholz auf dem japanischen Markt träge – ein Trend, der sich gegen April noch verstärkt hat, berichtet das Japan Lumber Journal. Bei Rundholz-Knappheit in einigen europäischen Regionen und daraus resultierendem Preisdruck nach oben haben es japanische Händler zunehmend schwer, Kostensteigerungen an Kunden weiterzugeben. Auch Leimholz-Lieferungen aus Finnland und Österreich erlitten Verluste von 25 % bzw. 20 % im Vergleich zu vor einem Jahr, die von estnischen (+30 %) und rumänischen (+12 %) Exporteuren aber beinahe ausgeglichen wurden.
timber-online.net

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