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Österreichischer Biomasse-Verband präsentiert neuen Heizkosten-Rechner

Österreichischer Biomasse-Verband präsentiert neuen Heizkosten-Rechner

Eine Umstellung auf eine Holz-Heizung ist nicht nur klimaschonend, sondern kann auch gut für die Geldbörse sein. Die Website der Informationsoffensive „Gute Wärme wächst nach“ liefert mit ihrem Mehrwertrechner einen praktischen Überblick über die finanziellen Vorteile einer Holzheizung.
Energie-Interessierte können ab sofort mit dem neuen Mehrwertrechner die Kosten für ein neues Haus-Heizsystem errechnen. Wer bereits umgestiegen ist, kann seine Heizkosten- und CO2-Ersparnis in den Jahren nach dem Wechsel auswerten lassen. Der Mehrwertrechner ist in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie (AEE) entstanden und soll einen einfach zu berechnenden und unabhängigen Energieträger-Vollkostenvergleich ermöglichen.
„Herkömmliche standardisierte Heizkostenvergleiche haben einen großen Nachteil: Sie haben nur eine sehr begrenzte Aussagekraft für Einzelprojekte. Mit dem neuen Mehrwertrechner können die Berechnungsgrundlagen individuell angepasst und so verschiedene Heizsysteme objektiv verglichen werden“, erklärt Horst Jauschnegg, Vorsitzender des Österreichischen Biomasse-Verbandes.
In wenigen Schritten zu den Kosten
Der Mehrwertrechner auf www.wärmeausholz.at ist ein praktisches Tool für Verbraucher, aber auch Experten. Parameter wie Investitionen, laufende Kosten und Einsparungen für verschiedene biogene und fossile Heizungen lassen sich rasch und unkompliziert vergleichen. In wenigen Schritten erhält der Nutzer eine Vollkostenberechnung. Wann sich ein Umstieg auf eine neue Heizung lohnt, ist nach vier Angaben (vorhandene Heizung; Wärmeabgabesystem; Alter der Heizanlage; benötigte Brennstoffmenge) schnell ermittelt. Alle Kenndaten, die der Berechnung zu Grunde liegen – wie zum Beispiel Energiepreise – können variabel angepasst werden.
Als erste Übersicht erhält man eine Gewinnkurve über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren. Daraus ist ersichtlich, ob bzw. ab wann sich das neue Heizsystem verglichen mit dem alten rentiert. Ferner erhält der Nutzer einen direkten Kostenvergleich betreffend den zu erwartenden Investitionen sowie Betriebs- und Verbrauchskosten der Heizsysteme. Weitere Features sind die CO2-Ersparnis biogener Systeme, die Energiekosten-Entwicklung über den Betrachtungszeitraum und die Einrechnung einer Förderung oder Fremdfinanzierung.
Preisvorteil von Holz zu Heizöl weiterhin evident
Der Energieträgervergleich des Österreichischen Biomasse-Verbandes für November 2014 zeigt weiterhin einen enormen Preisvorteil der biogenen Energieträger im Vergleich zu den fossilen Pendants. Der Preisvorteil von Pellets (5,03 ct/kWh) gegenüber Heizöl beträgt beispielsweise rund 41 %, von Scheitholz (4,43 ct/kWh) 48 % und von Hackgut (3,66 ct/kWh) 57 %.
Anmerkungen: Der Energieträgervergleich wird monatlich aktualisiert. Heizkostenvergleiche ersetzen nicht die individuelle sowie fachkundliche Planung und Beratung vor Ort.
Österreichischer Biomasse-Verband

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