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Österreichischer Biomasse-Verband: Moderne Holzheizung ist eine saubere Sache

Österreichischer Biomasse-Verband: Moderne Holzheizung ist eine saubere Sache

Waren früher Allesbrenner wegen ihrer Emissionen in der Kritik, so ist eine moderne Holzheizung eine saubere Sache. Vor allem heimische Hersteller von Öfen und Kesseln haben die Qualität der Holzverbrennung und die Energieeffizienz in den vergangenen Jahren enorm vorangetrieben, so der Österreichische Biomasse-Verband.
Die Anzahl der verkauften Heizkessel, Öfen und Herde, die mit Holz beheizt werden, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. So wurden in Österreich allein 2012 rund 12.000 neue Pelletskessel installiert. Trotz einer Vervierfachung der installierten Leistung von Biomasse-Anlagen zwischen 2001 und 2012 sind die Feinstaubemissionen in Österreich insgesamt um rund 20 % gesunken.
Kohlendioxid-neutrale Verbrennung
Bei der Verbrennung von Holz entstehen wie bei allen Verbrennungen Emissionen. Einige der Emissionen sind unvermeidbar, da sie ein Produkt der vollständigen Verbrennung sind und aus den Bestandteilen des Holzes zwangsläufig entstehen. Dazu zählt Kohlendioxid. Weil Holz aber nur jene Menge an Kohlendioxid freisetzt, die es beim Wachsen aufgenommen hat, verbrennt es CO2-neutral.
Andere Emissionen wiederum resultieren aus unvollständiger Verbrennung. Zu diesen Verbrennungsprodukten zählen vor allem Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und organische Anteile des Feinstaubs. Je vollständiger die Verbrennung erfolgt, desto weniger Emissionen werden verursacht.
Stichwort Feinstaub
Feinstaub entsteht bei Verbrennungsprozessen – sei es im Verkehr, der Industrie oder beim Heizen. Feinstaub ist ein Mix unterschiedlicher, teils organischer teils anorganischer Stoffe. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal der Feinstaubemissionen ist die Größe der Staubteilchen. Unter PM 10 versteht man beispielsweise Feinstaubemissionen mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer (µm) bzw. weniger als ein Hundertstel Millimeter. Das ist deutlich geringer als der Durchmesser eines Haares. Das bedeutet: Händisch beschickte Holzfeuerungen müssen für einen optimalen Betrieb auch richtig beheizt werden.
Weltweit gefragte Technologie
Die österreichischen Hersteller von Hackgut-, Pellets- und Scheitholzkesseln sowie die Ofenindustrie und das Hafnergewerbe sind seit Jahrzehnten weltweit technologisch führend. So kommen zum Beispiel zwei von drei in Deutschland installierten Biomassefeuerungen aus Österreich. Auch die österreichische Ofenbranche erzielte markante Verbesserungen der Verbrennungsqualität. Viele Produkte erfüllen die anspruchsvollen Anforderungen des Österreichischen Umweltzeichens für Holzheizungen (UZ 37).
Österreichischer Biomasse-Verband

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