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Österreichischen Bundesforste erwarten sehr gutes Jahresergebnis

Österreichischen Bundesforste erwarten sehr gutes Jahresergebnis

Über das Wald-Jahr 2014 ziehen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) eine positive Bilanz, so Vorstand Georg Erlacher. Trotz eines leicht erhöhten Schadholzanteils von 550.000 Fm sei 2014 wieder ein sehr gutes Ergebnis erzielt worden. Die jährliche Holzerntemenge bleibt mit 1,5 Mio. Fm unverändert. „Die angefallenen Holzmengen wurden über das Jahr hinweg im Rahmen der laufenden Holzernte aufgearbeitet“, so der Vorstand.
Auch wenn Großschadereignisse ausblieben, bewegen sich die Investitionen für Waldpflege auch in diesem Jahr erneut auf hohem Niveau. Mehr als 3 Mio. Jungbäume wurden gesetzt und über 10 Mio. € in die Waldpflege investiert. Mit 2,2 Mio. € blieben auch in diesem Jahr die vorbeugenden Maßnahmen zur Borkenkäfer-Bekämpfung unverändert hoch. Durch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung tragen die Bundesforste dem Klimawandel und seinen Folgen bereits seit Jahren Rechnung. Ziel ist es, die Waldbestände mit einem geeigneten Baumarten-Mix auf die klimatischen Bedingungen der nächsten 50 bis 100 Jahre vorzubereiten.
„Trotz dieser Herausforderungen werden die Bundesforste auch das heurige Jahr wieder mit einem sehr guten Ergebnis abschließen“, blickt Georg Erlacher voraus. Sowohl die Betriebsleistung mit rund 230 Mio. € als auch das EBIT mit deutlich über 20 Mio. € werden auf dem Niveau des Vorjahres zu liegen kommen. Das EGT wird mit etwa 26 Mio. € das des Vorjahres übersteigen. „Besonders freut mich, dass unsere Anstrengungen in punkto Kostenmanagement und Prozessoptimierung greifen“, betont Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien. Wie im Vorjahr wird auch die Umsatzrendite bei etwa 10 % liegen.
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