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Österreichische Bundesforste steigern Geschäftsergebnis 2010

Österreichische Bundesforste steigern Geschäftsergebnis 2010

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) haben den Geschäftsbericht für das Jahr 2010 vorgelegt.
Die Betriebsleistung von 219,8 Mio. € war ähnlich hoch wie 2009 (220,4 Mio. €), das Geschäftsergebnis lag mit 15,9 Mio. € klar über dem Vorjahrswert (4,0 Mio. €). Erzielt werden konnte dieses Ergebnis trotz einer um 20 % reduzierten Holzerntemenge.
Den größten Anteil an der Betriebsleistung hat das Kerngeschäft Forst/Holz mit 142,9 Mio. €. Vor allem die Geschäftsfelder Immobilien mit 36,9 Mio. € sowie Dienstleistungen mit 12,2 Mio. € konnten zulegen: +9,8 % bzw. +3,4 %.
Ein Motor hinter dem Erfolg 2010 ist der Holzpreis. Er zog in den vergangenen Monaten stark an. Die Bundesforste konnten einen Durchschnittserlös von 63,02 €/Fm erzielen, das ist um 6,30 € mehr als im Jahr davor. Damit sind die Erlöse von 2007 noch nicht erreicht, allerdings wird für das laufende Jahr 2011 noch eine Steigerung der Preise erwartet. Nominal war der Preis für Holz 2010 gleich hoch wie 1997.   
Der Bereich Immobilien verzeichnet das höchste Wachstum im Ausmaß von 9,8 %. Mit einer Betriebsleistung von 36,9 Mio. hat sich der Bereich Immobilien seit der Bundesforste-Neugründung 1997 fast verdreifacht.
   
Im Jahr 2010 wurden insgesamt 14,6 Mio. € in Waldpflegemaßnahmen investiert. Der Großteil betrifft die Käferbekämpfung (6,2 Mio. €) sowie Aufforstungen (3,5 Mio. €). Insgesamt wurden 3,4 Mio. Bäume aufgeforstet.
 
Die Holzerntemenge für das laufende Jahr 2011 wird ähnlich wie im Jahr davor bei rund 1,7 Mio. Fm liegen, die Kosten für die Ernte noch etwas sinken. Die Betriebsleistung wird in etwa gleich bleiben und das Geschäftsergebnis soll weiter nach oben gehen – erwartet wird ein EGT von 17 Mio. €. Langfristig gesehen soll die starke Position auf dem Holzmarkt auf jeden Fall ausgebaut werden.
Österreichische Bundesforste

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