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Österreich: Tirol mit SMS-Sturmwarnung für Waldaufseher

Seit Ende Juni 2011 werden im Bundesland Tirol die Waldaufseher mittels SMS vor einem drohenden Unwettersturm gewarnt. Damit sollen Waldschäden nach einem Sturm schneller und genauer erfasst werden. Dies ermöglicht wiederum einen besseren Informationsfluss als Entscheidungsgrundlage für die Koordination der nötigen Schadensaufarbeitung.

Zuständig für die SMS-Sturmwarnung ist die Landeswarnzentrale in Innsbruck. Dort wird eine eingegangene Warnung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Wetterdienststelle Innsbruck, als SMS weiterverarbeitet und kann bezirksweise versandt werden. Zur Alarmierung der rund 250 Waldaufseher im ganzen Land wurde eine Checkliste in der Datenbank der Landeswarnzentrale angelegt.

Die Waldaufseher geben ihre Schadensmeldungen nach Benachrichtigung durch die Landeswarnzentrale über eine Intranet-Anwendung im Portal Tirol des Amtes der Tiroler Landesregierung im Auftrag der Landesforstdirektion ein. Somit kann schnellstmöglich eine aktuelle Datenbank über eingetretene Waldschäden erstellt werden.

Bezirks- und Landeseinsatzleitungen bekommen auf diese Art und Weise zeitgerecht ein strukturiertes Lagebild, um weitere Entscheidungen treffen zu können. Das betrifft sowohl mögliche Sperren von Wander- und Forstwegen, aber auch Vorbereitungen für eine Aufbereitung und den Abtransport des Schadholzes zu festgelegten Sammelplätzen.

Tiroler Landesregierung/R. Gerzabek

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