Forstpolitik

Österreich startet 20-Mio.-€-Förderprogramm für Holzbau

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Österreichs Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger hat ein Förderprogramm für den Holzbau in Höhe von 20 Mio. € gestartet. Holz speichere CO2, deshalb starte man jetzt den neuen CO2-Bonus, um Holz als nachhaltige Bau-Alternative im öffentlichen Bereich zu stärken.

„Kindergärten, Schulen, öffentliche Gebäude aus Holz, das ist ein Teil der Zukunft“, sagt Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger anlässlich des Starts eines Förderprogramms um 20 Mio. € aus Mitteln des Waldfonds.

Holz im öffentlichen Bau stärken

Holz als Baustoff habe in Österreich eine lange Tradition und sei ein Baustoff der Zukunft. Einerseits könne Holz CO2-intensive Baustoffe ersetzen. Andererseits speichern Holzbauten ihrerseits viele Tonnen an CO2 und tragen damit zum Klimaschutz bei. „Wir starten daher jetzt den neuen CO2-Bonus, um Holz als nachhaltige Bau-Alternative im öffentlichen Bereich zu stärken“, stellt Landwirtschaftsministerin Köstinger die neue Fördermaßnahme vor.

Mehrgeschosser und öffentliche Bauten

Klimawandel, Trockenheit und Schädlinge stellen Forst- und Waldbewirtschafter vor große Herausforderungen. Darum habe Österreich den Waldfonds in der Höhe von 350 Mio. € eingerichtet. Ein zentraler Schwerpunkt sei die vielseitige Verwendung von Holz. Der CO2-Bonus gehöre zu den Maßnahmen, die im Rahmen des Waldfonds umgesetzt werden. Gefördert werden Neubauten, aber auch neue Zu- und Ausbauten im mehrgeschossigen Wohnbau und Gebäude für öffentliche Zwecke in Holzbauweise mit einem hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen aus nachhaltiger Bewirtschaftung.

Anträge stellen

Mit dem CO2-Bonus wolle man dafür sorgen, dass Kindergärten, Schulen und andere öffentliche Gebäude aus Holz errichtet werden. Seit 1. Juli können Anträge des ersten Calls online unter www.umweltfoerderung.at gestellt werden, weitere Calls sollen laufend folgen. Nähere Informationen zum CO2-Bonus und zu den anderen Maßnahmen des Waldfonds stehen auf der BMLRT-Plattform www.waldfonds.at zur Verfügung.

Quelle: BMLRT