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Österreich: Neue Ökostromtarife steigern Biomasse-Anlagen-Export

Österreich: Neue Ökostromtarife steigern Biomasse-Anlagen-Export

Österreichische Anlagenbauer sind weltweit Technologieführer bei kleinen und mittleren Biomasse-KWK-Anlagen, die mit Energieholzsortimenten betrieben werden. Mithilfe der neuen Rahmenbedingungen für Ökostromanlagen können jene Unternehmen ihre Position in diesem Segment weiter stärken. Das erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, zu den neuen Einspeisetarifen für Ökostromanlagen, die nach zähen Verhandlungen auf der Basis des seit 1.7.2012 geltenden Ökostromgesetzes abgeschlossen werden konnten.

Die Strompreise sinken an der Energiebörse EEX, weil Ökostrom zunehmend die Erzeugnisse konventioneller Kraftwerke aus dem Markt verdrängt. Innerhalb eines Jahres ist der Strompreis an der Börse in Leipzig um deutlich mehr als 20 % gefallen. Während dieser Zeit wurde die Einspeisung regenerativen Stroms in Deutschland sehr stark erhöht. Die Falschmeldungen, dass Ökostrom die Strompreise verteuere und die Konsumenten belaste, sind damit klar widerlegt.

„Auch der Nachholbedarf beim Netzausbau kann nicht der Bioenergie in die Schuhe geschoben werden. Durch den jahresdurchgängig und bedarfsgerecht verfügbaren Ökostrom aus Biogas- und Biomasseanlagen werden die Stromnetze entlastet und sicher nicht belastet“, so Wlodkowski. Der Ausbau der erneuerbaren Energie aus allen verfügbaren Quellen sei unumgänglich und führe zu wesentlich geringeren Kostenbelastungen für die Gesellschaft, als das krampfhafte Festhalten am stetig steigenden Öl- und Gasimport aus immer brisanteren Krisenregionen, stellte Wlodkowski abschließend fest.
 

LK Österreich

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