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Österreich will Maßnahmen für die Holzmobilisierung fortsetzen

Die gesamte Forst- und Holzbranche sei im Jahr des Waldes enger zusammengerückt, erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Nikolaus Berlakovich anlässlich des Runden Tisch des Österreichischen Walddialogs am 12.12.2011. „Klar ist, dass wir Bewährtes wie zum Beispiel die Maßnahmen für die Holzmobilisierung unbedingt fortsetzen wollen“, kündigte der Minister an. Die Holzmobilisierung sei nämlich auch im Hinblick auf einen vermehrten Einsatz von Biomasse für die Energiegewinnung ein wichtiges Thema.

„Der nachhaltig produzierte Rohstoff Holz ist die Basis für einen unverzichtbaren Beitrag zur Lösung der kommenden Herausforderungen. Die kaskadischen Nutzungspfade der Wertschöpfungskette Holz nehmen dabei unter anderem durch die CO2-Speicherung in den Holzprodukten eine Schlüsselposition zur Entwicklung einer CO2-sparsamen Wirtschaft ein. Holz hat mehr Wert und ist optimal zu nutzen“, so der Vorsitzende der Plattform Forst-Holz-Papier, Georg Adam Starhemberg.

2012 – in dem von der UNO ausgerufenen „Jahr der erneuerbaren Energie für alle“ – soll genau hier angesetzt werden. Der Energiebedarf sowie die Energiepreise steigen an. Österreich hat hier seinen Weg klar aufgezeigt: Bis 2050 soll per saldo im Inland genau so viel Energie erzeugt wie verbraucht werden. Auch der Wald wird dabei eine große Rolle spielen, so Berlakovich.

LK Österreich

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