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Österreich: Keine Marktstörung durch regionale Schadholzmengen

Die Witterung am ersten Dezemberwochenende hat zu teilweise massiven Schäden an Waldbeständen in Österreich durch Eisanhang geführt. Die Erhebungen der Forstbehörde haben einen Schadholzanfall von landesweit rund 600.000 Fm ergeben. Das entspricht rund 3 % des durchschnittlichen Jahreseinschlages der vergangenen Jahre. Hauptbetroffen sind die Bundesländer Niederösterreich mit rund 400.000 Fm und die Steiermark mit rund 190.000 Fm.

In der Gesamtbeurteilung ist zu berücksichtigen, dass der Laubholzanteil am Schadholz überdurchschnittlich hoch ist. In der Sortimentsverteilung ist aufgrund der überwiegenden Bruchschäden mit einem sehr hohen Anteil an Industrie- und Energieholz zu rechnen.
 
Das Schadereignis ist während der Haupteinschlagssaison aufgetreten, die aus Sicht des Forstschutzes problematisch geschädigten Einzelbäume und Bestände werden in den kommenden Monaten sukzessive aufgearbeitet werden. Die Schadholzmengen sind daher auch gut im normalen bzw. geplanten Jahreseinschlag 2015 unterzubringen.
 
Es ist davon auszugehen, dass regional konzentriert anfallende Mengen in bewährter Weise in enger Abstimmung mit den Marktpartnern abgenommen werden. Eine gute Koordination der Holzlogistik sollte auch eine zügige Holzabfuhr sicherstellen, um einen unnötigen Rückstau mit nachfolgendem Qualitätsverlust zu vermeiden.
FHP Kooperationsplattform Forst Holz Papier

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