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Österreich: Georg Schöppl als ÖBf-Vorstand wiederbestellt

Bearbeitet von Jörg Fischer

Der Aufsichtsrat der Österreichischen Bundesforste AG (ÖBf) hat Georg Schöppl als Vorstand für Finanzen und Immobilien für weitere Funktionsperiode bestellt.

Der Aufsichtsrat der ÖBf hat Mag. Georg Schöppl in seiner Sitzung vom 8. September als Mitglied des Vorstands für die Bereiche Finanzen und Immobilien einstimmig wiederbestellt. Der aktuelle Vertrag des gebürtigen Oberösterreichers läuft noch bis 14. April 2022 und wird danach, vorbehaltlich einer vertraglichen Einigung, für eine weitere Funktionsperiode um fünf Jahre bis 2027 verlängert. Gemeinsam mit Dr. Rudolf Freidhager, Vorstandssprecher und Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz, wird Schöppl damit den bisherigen Kurs des Unternehmens, insbesondere in den von ihm verantworteten Bereichen Finanzen, Immobilien und Erneuerbare Energie, fortsetzen.

Aufsichtsratsvorsitzender DI Gerhard Mannsberger zur Wiederbestellung: „Georg Schöppl hat in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, die Österreichischen Bundesforste erfolgreich für die Zukunft aufzustellen. Unter seiner Führung entwickelte sich die Immobilien-Sparte mit einer jährlichen Betriebsleistung von bereits über 50 Mio. € zum profitabelsten Geschäftsbereich. Im Bereich Erneuerbare Energie erzeugen mittlerweile acht Kleinwasserkraftwerke und ein Windpark eine Jahresleistung von rund 180 GWh grünen Strom als Beitrag zur Energiewende. Rechnet man die Leistung des Waldbiomassekraftwerks Wien-Simmering hinzu, sind es unternehmensweit über 300 GWh. Mit seiner Entscheidung stellt der Aufsichtsrat die Weichen für die Fortsetzung des eingeschlagenen Erfolgskurses und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Vorstandsteam.“

Georg Schöppl ist seit 2007 Vorstandsmitglied der Österreichischen Bundesforste AG. Zuvor war der Jurist und Wirtschaftsabsolvent mit Wurzeln in Oberösterreich als Vorstandsvorsitzender bei der Agrarmarkt Austria tätig.

Österreichische Bundesforste

Die Österreichischen Bundesforste betreuen jeden zehnten Quadratmeter der Landesfläche Österreichs – 15 Prozent des heimischen Waldes sowie 70 der größeren Seen werden von den Bundesforsten im Sinne der Nachhaltigkeit bewirtschaftet. Die Betreuung der Naturflächen ist in zwölf Forstbetrieben und zwei Nationalparkbetrieben organisiert. Kerngeschäft der Bundesforste sind die Forstwirtschaft sowie die damit verbundenen Jagd- und Fischereiaktivitäten. Immer wichtiger für den Unternehmenserfolg werden die Geschäftsfelder Immobilien, Dienstleistungen und Erneuerbare Energie. Seit ihrer Ausgliederung 1997 sind die Bundesforste eine Aktiengesellschaft im Alleineigentum der Republik Österreich.

Quelle: ÖBf