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Öfen Holzöfen, Brennholz, Holzenergie

Öfen austauschen für bessere Luft

Ab Januar 2021 gilt deutschlandweit eine weitere Austausch- und Sanierungspflicht für alte Öfen. Moderne Holzöfen mit einem Wirkungsgrad von mehr als 80 % verbrauchen weniger Holz, verringern den Ausstoß von Feinstaub sowie klimaschädlichem Kohlendioxid. Sie leisten damit auch einen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele, die sich die deutsche und europäische Politik gesteckt hat.

Um die Schadstoffbelastung in der Luft zu reduzieren, gilt ab 1. Januar 2021 eine Austausch- und Sanierungspflicht für alte Kamin- und Kachelöfen. Öfen, die mit festen Brennstoffen wie Holz heizen und zwischen dem 1. Januar 1985 und dem 31. Dezember 1994 in Betrieb genommen wurden, müssen ausgetauscht oder saniert werden.

Feinstaubbelastung reduzieren

Die Austausch- und Sanierungspflicht hat vor allem zum Ziel, deutschlandweit die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Dabei ist neben dem Einsatz von effizienten Öfen auch deren richtige Bedienung entscheidend: Das Holz sollte naturbelassen, also unbehandelt sein und einen Feuchtegehalt von unter 25 % haben.

Verschärfte Grenzwerte

Öfen, die zwischen dem 1. Januar 1985 und dem 31. Dezember 1994 in Betrieb genommen wurden und teilweise einen Wirkungsgrad von unter 20 % aufweisen, müssen ab dem 1. Januar 2021 verschärfte Emissionsgrenzwerte für Feinstaub (0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (4 g/m³) einhalten. Können die Öfen die neuen Anforderungen nicht einhalten, müssen sie entweder außer Betrieb genommen, durch eine neue Feuerungsanlage ersetzt oder mit einem Staubfilter nachgerüstet werden. Die rechtliche Grundlage hierfür bildet § 26 der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung.

MUEEF/Red.

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