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Oberland-Wertholzsubmission 2013. Die "Braut" dürfte einer der am höchsten bebotenen Stämme dieser Saison sein. Auf dem Foto v.l.: Gerhard Penninger

Oberland-Wertholzsubmission: Rekordpreis für Riegelahorn

Unter der Federführung der Waldbesitzervereinigung Holzkirchen und mit Unterstützung des AELF Miesbach fand am 7. Februar die Oberland-Wertholzsubmission statt. Sechs forstliche Zusammenschlüsse aus Oberbayern und Tirol, der Kommunalwald der Stadt München sowie die staatlichen Forstbetriebe Bad Tölz und München lieferten diesmal 409 Fm (Vorjahr: 427 Fm) Laub- und Nadelholz nach St. Heinrich am Starnberger See.
Die Hauptholzarten waren Bergahorn, Eiche, Esche, Fichte und Kirsche. Die WBV Holzkirchen stellte mit 150 Fm wieder den größten Teil des Submissionsangebots. Der Bergahorn stellte wieder das Hauptangebot mit 116 Fm, gefolgt von der Eiche mit 105 Fm. Weiter stark vertreten waren die Esche mit 104 Fm und die Fichte mit 21 Fm.
34 Bieter aus dem gesamten Bundesgebiet und Österreich beteiligten sich an der Ausschreibung. 79 % des Holzes bzw. 31 Bieter erhielten einen Zuschlag.
Die „Braut“, ein Bergahorn (Riegelahorn, 3,80 m lang, Durchmesser 75 cm, 1,68 Fm) kommt dieses Jahr aus dem Bereich der WBV Ebersberg, aus Glonn: 13.300 EUR/Fm bzw. 22.344 EUR/Stamm. Insgesamt konnte für die Waldbesitzer ein Umsatz von knapp 116.000 EUR netto erzielt werden.
Leider konnten nur bei Bergahorn, Kirsche, und Ulme die Durchschnittspreise gegenüber dem Vorjahr verbessert werden.
Die Verkaufserlöse spiegeln die angebotene Holzqualität sowie die geänderte Nachfragesituation wieder. Aus dieser Sicht war die Veranstaltung ein Erfolg.
 
WBV Holzkirchen
Die Ergebnisse 15. Oberland-Wertholzsubmission im Überblick Oberland-Wertholzsubmission 2013. Die

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