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Oberland-Wertholzsubmission: Eiche und Ahorn erzielen Rekordpreise

Unter Federführung der Waldbesitzervereinigung (WBV) Holzkirchen fand mit Unterstützung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen am Donnerstag, 6. Februar zum 22. Mal die Oberland-Wertholzsubmission statt. Sie findet jedes Jahr am ersten Donnerstag im Februar statt.

Vier Forstliche Zusammenschlüsse aus Oberbayern, vier staatliche Forstbetriebe, die städtische Forstverwaltung München und der Waldverband Tirol lieferten diesmal 449 Fm Laub- und Nadelholz (Vorjahr 426 Fm). Die WBV Holzkirchen stellte mit 130 Fm wieder den größten Teil des Submissionsangebots.

Kooperation mit Tirol

„Ich freue mich, dass es jetzt mit Tirol eine offizielle Kooperation im Wertholzbereich gibt. Nadelwertholz wird in einer eigenen Submission im unteren Inntal (Weer bei Schwaz) vermarktet. Das Laubwertholz wird über die Oberland-Wertholzsubmission angeboten, weil diese bekannt ist für ihre guten Laubwertholzerlöse. So ist auch in diesem schwierigen Jahr eine attraktive Angebotsmenge zustande gekommen, welche wir für eine erfolgreiche Ausgestaltung der OberlandWertholzsubmission benötigen.“ so der scheidende Geschäftsführer der WBV Holzkirchen, Gerhard Penninger.

Er beendet nach 26 Jahren WBV-Geschäftsführung und 22 erfolgreich organisierten Submissionen seine Tätigkeit bei der WBV und wechselt in den Holzeinkauf der Holzindustrie Pfeifer am Standort Kundl.

Eiche und Bergahorn erzielen Rekordpreise

Die Eiche erzielte mit 455 €/fm (Vj.: 407 €/fm) den höchsten Durchschnittspreis seit Bestehen der Submission. Sie war mit 168 fm Liefermenge wieder die mengenmäßig wichtigste Baumart. Auch der Bergahorn erreichte mit knapp 100 fm Angebotsmenge das beste Ergebnis seit 22 Jahren im Durchschnittspreis: 613 €/fm (Vj.: 360 €/fm). Damit stieg auch das Mittel über alle Holzarten – 406 €/fm (Vj.: 328 €/fm) – auf den höchsten Wert seit 22 Jahren. Der Durchschnittserlös der Fichte stieg bei einer Angebotsmenge von 75 fm auf 255 €/fm (Vj.: 223 €/fm), der der Tanne auf 157 €/fm (Vj.: 122 €/fm). Der Durchschnittspreis der durch das Eschentriebsterben gebeutelten Esche sank dagegen auf 148 €/fm (Vj.: 185 €/fm). Keinen Käufer fanden die 3 fm Schwarzerle. 90% der Gesamtmenge wurden vermarktet. Für 11 Lose wurden Gebote über 1.000 €/fm sowie für 38 Stämme jeweils mehr als 1.000 € erzielt.

Die „Braut“, kommt aus Tirol: Der Ahorn mit 1,15 fm erzielte 4.290 €/fm (Vj.: 1.288 €/fm). Der mit 5.680 € (Vj.: 2.061 €) teuerste Stamm mit 2,15 fm ist ebenfalls ein Ahorn aus Tirol. 40 (Vj.: 29) Bieter aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich und Frankreich beteiligten sich diesmal an der Ausschreibung. 35 (Vj.: 26) Bieter erhielten einen Zuschlag.

Hier die Übersicht der Submissionsergebnisse:

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