Forstbetrieb

NRW: Warnung vor kaputten Waldwegen

Bearbeitet von Jörg Fischer

Das Tief „Bernd“ hat mit seinen gewaltigen Regenmassen auch zahlreiche Waldwege zerstört. Vor allem in den südlichen und westlichen Landesteilen Nordrhein-Westfalens – der Eifel, dem Sieger- und Sauerland – sind viele Wege unpassierbar.

Eine besonders hohe Gefahr besteht für Radfahrer, die im Wald relativ schnell unterwegs sind. Gefahrenstellen wie komplett weggespülte Wege oder tiefe Löcher liegen oft schlecht einsehbar hinter Kurven. Auch Wanderer, Reiter und Jogger müssen in den nächsten Wochen mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen. Da an zahlreichen Stellen Wege komplett weggespült wurden, sind lieb gewonnene Spazierrunden oft nicht mehr möglich.

Viele Waldwege wegen Schäden gesperrt

Schwere Wegeschäden, die nicht schnell repariert werden können.
Schwere Wegeschäden, die nicht schnell repariert werden können.
Foto: Wald und Holz NRW

Im weit verzweigten Wegenetz der Wälder haben die Försterinnen und Förster in den vergangenen Tagen sehr viele, aber längst noch nicht alle Schäden gefunden. Wo immer möglich, bringen sie Warnhinweise oder Sperrungen an.

Wegesperrungen sind unbedingt zu beachten! Zahlreiche Forstleute in der Unwetterregion sind selbst von der Katastrophe betroffen. Zudem werden die Rettungskräfte nach wie vor in den Krisengebieten der zerstörten Städte dringend gebraucht. Zusätzliche Einsätze durch leichtsinnige Waldbesucherinnen und Waldbesucher kann zurzeit niemand gebrauchen.

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW weist deshalb darauf hin, dass Waldbesucherinnen und Waldbesucher sich generell auf eigene Gefahr in den Wald begeben. Mit waldtypischen Gefahren wie umstürzende Bäume, herabfallende Äste oder unpassierbare Wege muss jederzeit gerechnet werden.

Der Wegezustand wird sich laut Aussage des Landesbetriebs nach aktueller Lage in den nächsten Wochen nicht gravierend ändern.

Weggespülte Waldwege
Quelle: Wald und Holz NRW
Quelle: Wald und Holz NRW