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NRW: Sturmschäden werden zur Todesfalle

Auch in der Woche nach „Friederike“ bleibt es durch die entstandenen Sturmschäden in den Wäldern lebensgefährlich. In Gelsenkirchen ist am Montag (22. Januar) ein Waldarbeiter bei Aufräumarbeiten tödlich verletzt worden. In einem forstbehördlich bis Ende des Monats gesperrten Wald bei Hamm, hat sich eine Spaziergängerin schwere Verletzungen zugezogen.

„Friederike hat in den Wäldern gefährliche Verhältnisse verursacht. Unsere Waldsperrungen sind kein Spaß, sondern bitterer Ernst. Wer in die gesperrten Wälder geht, begibt sich und die Rettungskräfte leichtfertig in Gefahr. Für aktuell gesperrte Waldflächen gilt: Auf jeden Fall draußen bleiben!“, betonte Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW.

Gefahr durch Sturmschäden nicht immer offensichtlich

Gefährlich kann es auch da werden, wo auf den ersten Blick alles in Ordnung scheint. Kronenteile und Äste können auch nachträglich aus den Baumkronen auf den Weg fallen. Bäume, die nach dem Sturm schräg stehen, können bei Windstille der Länge nach umkippen. Die Baumkrone schlägt dann plötzlich meterweit vom Wurzelteller entfernt auf den Boden auf.

„Unsere Forstleute arbeiten gemeinsam mit den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern in NRW mit Hochdruck daran, Wege frei zu räumen und Schäden zu beseitigen. In den Hauptschadensgebieten werden sich diese extrem anspruchsvollen Arbeiten aber über Wochen und Monate ziehen. Wir bitten Waldbesucherinnen und Waldbesucher uns zu unterstützen und sich über die Lage vor Ort zu informieren, Waldsperrungen zu beachten und Anweisungen unserer Forstleute Folge zu leisten“, so Wiebe.

Eine Übersicht über die gesperrten Waldflächen in NRW finden Sie unter www.wald.nrw.de/sturm.

Wald und Holz NRW

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