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NRW: Monitoring im Wolfsgebiet Schermbeck wird intensiviert

Aufgrund eines erneuten Nutzierverlustes im Wolfsgebiet Schermbeck intensiviert die Landesregierung NRW das Wolfsmonitoring in der Region.

In der Nacht vom 10. auf den 11. November hat es einen weiteren Schafriss auf einer Weide in Hünxe gegeben. Nach erster Einschätzung war die Weide mit einem empfohlenen Herdenschutz gesichert. Aktuell prüft das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) den Vorfall, zur Frage der Beteiligung eines Wolfs werden Proben im Senckenberg Forschungslabor Gelnhausen untersucht. Ergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und das LANUV nehmen diesen Vorfall zum Anlass, die Beobachtungen in der Region zu intensivieren. Relevant für das Wolfsmonitoring und einen optimalen Herdenschutz ist unter anderem die Frage nach dem Bewegungsmuster und dem Nahrungsspektrum des Wolfes.

Sichtungen des Wolfes können über das Wolfsportal des Landes Nordrhein-Westfalen www.wolf.nrw  an das LANUV gemeldet werden.

Red./MULNV NRW

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