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Start der Waldzustandserhebung in NRW (v.l.): Andreas Wiebe, Uwe Schölmerich (beide Wald & Holz NRW), Ministerin Ursula Heinen-Esser, Dr. Philipp Freiherr Heereman (Vorsitzender Waldbauernverband NRW) und Jörg Meißner (Wald&Holz NRW)

NRW: Landesweite Waldzustandserhebung startet

Um exakte und aktuelle Daten zur Vitalität der verschiedenen Baumarten zu erhalten, werden in den kommenden Wochen Forstexperten für den Landesbetrieb Wald und Holz NRW im Rahmen der Waldzustandserhebung an über 500 Stichprobepunkten mehr als 10.000 Einzelbäume begutachten.

Hierzu ist der gesamte nordrhein-westfälische Wald in ein Raster von 4 x 4 km aufgeteilt. Jeweils in den Schnittpunkten stehen die sogenannten Probebäume. „Die Verlichtung der Baumkronen liefert wertvolle Hinweise für die systematische Einschätzung der Gesundheit der Bäume und in der Summe zum Zustand der nordrhein-westfälischen Wälder. Aus den gewonnenen Daten können wir dann Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung unserer Wälder der Zukunft ableiten“, erklärte Jörg Meißner, Teamleiter Waldplanung im Landesbetrieb Wald und Holz NRW.

Waldzustandserhebung als Teil des forstlichen Umweltmonitorings

Die jährliche Waldzustandserhebung ist Teil des forstlichen Umweltmonitorings in Nordrhein-Westfalen. Die Waldzustandserhebung erfolgt in ganz Deutschland. In Nordrhein-Westfalen wird sie federführend durch den Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die Ergebnisse der diesjährigen Waldzustandsergebung werden im Herbst 2020 vorgestellt. Sie sind auch relevant für die Weiterentwicklung der Instrumente für die Waldbewirtschaftung und fließen in die Umsetzung der „Klimaanpassungsstrategie Wald“ in das Waldbaukonzept und das Internetportal „Waldinfo.NRW“ ein.

Weitere Informationen:

Quelle: Wald und Holz NRW

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