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Mensch und Maschine waren am Wochenende im Dauereinsatz

NRW: Extraschicht für Bau von Flüchtlingsunterkünften

Am 1. September begann auf dem Gelände neben der Polizeischule in Schloss Holte Stukenbrock der Bau einer Zeltstadt für über 1.000 Flüchtlinge. Bevor es losgehen konnte musste aber noch ein Problem gelöst werden: Auf dem rund vier Hektar großen Gelände stand ein parkähnlicher Waldbestand. Die Bäume mussten weg sein, bevor mit dem Bau der Flüchtlingsunterkünfte begonnen werden konnte. Der Hilferuf kam Freitag, 28. August, um 10 Uhr vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, der für den Aufbau der Zeltstadt zuständig ist. Der gesamte Zeitplan für den Bau der Flüchtlingsunterkunft drohte zu kippen. In genau drei Wochen muss das Zelt- und Containerdorf fertig sein.
Für das Problem mit dem Baumbestand hatte man keine kurzfristige Lösung. Bereits zwei Stunden nach der Bitte an Wald und Holz NRW um kurzfristige Hilfe rückten Harvester und Bagger an. Mensch und Maschine arbeiteten das Wochenende durch. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde dann sogar noch eine Nachtschicht erforderlich damit am Sonntag, dem 30. August, um 17 Uhr das Gelände Baum- und Wurzelfrei übergeben werden konnte.
Ohne den Einsatz von Revierförster Christoph Wiegand und Johanna Ahlmeier vom Regionalforstamt Ostwestfalen Lippe hätte diese spontane Extraschicht nicht geklappt. Ein besonderer Dank geht aber an das Forstunternehmen Wolfgang Steffenfauseweh aus Verl. Dieser hat mit seinen Mitarbeitern das Wochenende durchgearbeitet und so den rechtzeitigen Abschluss der Arbeiten ermöglicht.
Wald und Holz NRW
    Mensch und Maschine waren am Wochenende im Dauereinsatz um die Fläche für die Errichtung der Flüchtlingsunterkünfte vorzubereiten. Foto: C. Wiegand/Wald und Holz NRW

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