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NP Hunsrück: Starterteam nimmt Arbeit auf

„Das Nationalpark-Projekt wird konkret. Mit dem Regionalbüro bekommt der geplante Nationalpark im Hunsrück eine erste Anlaufstelle“, erklärte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken am 5. Februar bei der Eröffnung des Regionalbüros in Birkenfeld. Gemeinsam mit ihrem saarländischen Kollegen, Reinhold Jost, besuchte die Ministerin das zehnköpfige Starterteam des Regionalbüros an seinem ersten Arbeitstag.Das Regionalbüro stelle ab heute wichtige Ansprechpartner für die Anliegen aus der Region bereit. Das Starterteam werde gleichzeitig Strukturen schaffen, die für einen Nationalpark gebraucht werden, erläuterten die beiden Minister. Dazu gehöre der Aufbau des geplanten Nationalparkamts. Den Weg zum Nationalpark habe man erfolgreich im Dialog mit der Region eingeschlagen. Es gelte nun, den nicht immer einfachen Prozess der Entscheidungsfindung mit den unterschiedlichen Interessen und Akteuren weiter fortzusetzen, so Höfken und machte deutlich: „Nur mit kräftigen Netzwerken und einer breiten Beteiligung können wir den Nationalpark in der Region verankern.“ Umweltminister Jost betonte: „Aus diesem Grund ist es auch für die saarländische Seite wichtig, von Anfang an im Starterteam mitzuarbeiten und unsere Ortskenntnisse sowie die Beziehung zu den saarländischen Kommunen einzubringen.“Das Starterteam werde bereits erste Nationalparkangebote wie Rangertouren oder Gruppenangebote entwickeln. Es sollen zudem Info-Stellen und eine Beschilderung konzipiert werden. Zu den Aufgaben gehöre auch, die Grundlagen für den Nationalpark- und den Wegeplan zu erheben. Kooperationen mit dem Naturpark Saar-Hunsrück und dem Umweltcampus Birkenfeld sollen aufgebaut werden.Im Regionalbüro arbeiten neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesforsten Rheinland-Pfalz sowie ein Förster aus dem Saarland. Leiter des Teams ist Förster Claus-Andreas Lessander.

MULEWF

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