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Normaljahr 2014

Normaljahr 2014

Der Absatz neuer Forstmaschinen in Deutschland hat 2014 wieder ein normales Niveau erreicht. Das geht aus der neuen Forstmaschinenstatistik des KWF hervor, die Robert Morigl, der Vorsitzende des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) am 11. Mai auf der Ligna präsentierte. Im Jahr 2014 haben die deutschen Hersteller und Händler 434?Forstmaschinen verkauft: Harvester, Forwarder, Seil- und Kranrückeschlepper sowie Kombischlepper. Das waren 55?Maschinen mehr (+ 15 %) als im unterdurchschnittlichen Jahr 2013, aber immer noch weniger als in den Rekordjahren 2011 und 2012. Erholt hat sich insbesonders der Verkauf von Harvestern und Forwardern. Konnten 2013 nur 76 Harvester und 124 Forwarder abgesetzt werden, stiegen die Zahlen 2014 wieder auf 107 Harvester und 153?Forwarder an. Die Zahl der Seil- und Kranrückeschlepper fiel dagegen von 139 auf 128 leicht ab. Die Markterholung führt Thomas Wehner vom KWF unter anderem darauf zurück, dass 2014 Ersatzbeschaffungen nachgeholt wurden, die in den Jahren zuvor verschoben worden waren. Der Boom setzte dabei erst im zweiten Halbjahr nach der Interforst ein – und hält nach Aussagen einiger Anbieter auf der Ligna bis heute an.Der deutlich kleinere Markt in Österreich zeigte eine ähnliche Entwicklung. Der Absatz der Harvester stieg von 15 auf 29 deutlich. Dafür sank die Zahl der Forwarder-Verkäufe von 20 auf 16 ab. Seil- und Kranrückeschlepper blieben mit 7 Stück konstant, Kombischlepper konnten im Alpenland zum wiederholten Male gar nicht verkauft werden.In der Schweiz erreichte der Markt 2014 mit 32 Seil- und Kranrückeschleppern, 3 Kombischleppern, 6 Harvestern und 10 Forwardern fast das Niveau der Jahre 2012 uns 2011. Der gute Markt für Langholzmaschinen kommt den deutschen Herstellern zugute.

Oliver Gabriel

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