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Nordrhein-Westfalen: Forst- und Holzwirtschaft wichtiger Teil der Umweltwirtschaft

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will die nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft als wichtigen Teil der Umweltwirtschaft weiter stärken.

In den Mittelgebirgen und in den Zentren der Holzverarbeitung im Münsterland und am Niederrhein erwirtschaften die rund 5.200 Erwerbstätigen der nachhaltigen Holzproduktion einen Umsatz von etwa 1,1 Mrd. €.
Dazu Umweltminister Johannes Remmel zum Wirtschaftsforum Nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft in Olsberg am 17. November: „Die Umweltwirtschaft ist die Zukunftsbranche für Nordrhein-Westfalen. Sie kann als Querschnittsbranche in den nächsten Jahren wichtige Impulse als Jobmotor unseres Landes geben und zu einem starken Innovationstreiber der heimischen Industrie werden. Dabei bauen wir auch auf die Forst- und Holzwirtschaft in NRW und starten mit ihr unsere landesweiten Standort- und Wirtschaftsforen zum Masterplan Umweltwirtschaft. Die Stärkung einer nachhaltigen Holznutzung und die Klimaanpassung des Waldes sind zentrale Zukunftsaufgaben.“ Die Standort- und Wirtschaftsforen setzen den landesweit in allen Bereichen der Umweltwirtschaft begonnenen Konsultationsprozess fort.
Die nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft zeigt eine schrittweise Erholung von den Folgen des Orkan Kyrills (Januar 2007) und einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen um rund 10 % zwischen 2009 und 2012. Minister Remmel: „Um diese positive Entwicklung fortzuschreiben, unterstützen wir mit der Entwicklung des Masterplans Umweltwirtschaft innovative Maßnahmen, die sowohl die Forstwirtschaft als auch die erste Verarbeitungsstufe ansprechen.“ Dazu zählen innovative Wege der Holznutzung wie zum Beispiel Kaskadennutzung und Bioökonomie, die nachhaltige Erweiterung leistungsfähiger Mischwälder durch ein fortschrittliches Waldmanagement, klimaangepasste Waldbaukonzepte, aber auch die Chancen der Digitalisierung in der Forstwirtschaft. Die Aktivierung der privaten Waldbesitzer, die 67 % der Waldfläche in NRW besitzen, spielt ebenfalls eine große Rolle.
Beim Wirtschaftsforum werden Maßnahmenvorschläge und Impulse diskutiert, die in die Erstellung des Masterplans für die Umweltwirtschaft einfließen. Der Konsultationsprozess zur Erstellung des Masterplans adressiert alle Bereiche der Umweltwirtschaft und wird im Sommer 2016 abgeschlossen. Der Prozess greift die Ergebnisse des Umweltwirtschaftsberichts NRW auf und bereitet die Erstellung und Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenbündels im Masterplan Umweltwirtschaft vor.
Die weiteren Termine zu den Standort- und Wirtschaftsforen werden sukzessive veröffentlicht unter: www.umweltwirtschaft.nrw.de
MKULNV NRW

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