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Nordrhein-Westfalen: EU-Gelder für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft

Für das neue Programm zur Entwicklung der ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen stehen 1,1 Mrd. € EU-Fördergelder und weiteren nationalen Kofinanzierungen für den Förderzeitraum 2014 bis 2020 zur Verfügung. Die Mittel dazu kommen aus dem deutschen Anteil des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER). Der aktualisierte und vervollständigte Programmentwurf wurde bei der EU-Kommission zur Genehmigung eingereicht, so Landwirtschaftsminister Johannes Remmel.
Die Mittel für die ländliche Entwicklung wurden gegenüber der alten Förderperiode deutlich erhöht. Auf Leistungen der Land- und Forstwirtschaft, die dem Natur- und Artenschutz, einer vitalen Umwelt, dem ökologischen Landbau sowie der Klimaanpassung der heimischen Wälder dienen, legt die künftige Förderung einen deutlichen Schwerpunkt.
Ein starker und attraktiver Vertragsnaturschutz ist zum Beispiel unverzichtbar für den Erhalt und die Entwicklung der wertvollen Naturschutzgebiete und für die vom Rückgang bedrohten wildlebenden Tiere und Pflanzen der Agrarlandschaft.
Der Entwurf des Programms beruht auf einem zweijährigen Diskussionsprozess mit zahlreichen Partnern unter anderem aus Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz- und Umweltverbänden, Kommunen und weiteren Behörden.
MKULNV Nordrhein-Westfalen

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