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?Wasserholz?-Kiefern eines privaten Waldbesitzers. Foto: Niedersächsische Landesforsten

Norddeutsche Nadelwertholz-Submission

Die Niedersächsischen Landesforsten und andere Waldbesitzer aus ganz Norddeutschland haben auf zwei Lagerplätzen im Heideforstamt Oerrel und im südniedersächsischen Forstamt Münden insgesamt 2.449 Fm wertvolles Nadelholz zur Versteigerung angeboten.

Submissionsleiter Karsten Meinecke von den Niedersächsischen Landesforsten ist zufrieden: „Sehr erfreulich war das hohe Käuferinteresse an den hochwertigen Kiefern-, Douglasien-, Lärchen-und Fichtenstämmen. Insgesamt 15 Bieterfirmen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland gaben ihre Gebote ab.“
In den Wochen zuvor begutachteten interessierte Sägewerker und Holzhändler jeden der 1.370 einzeln aufgereihten Stämme von allen Seiten.
Ob die ausgewählten Werthölzer zu edlen Furnieren, massiven Fensterrahmen oder dauerhaften Holzfußböden verarbeitet werden, entscheidet die Kalkulation der einzelnen Bieter. Bis zum 7. Februar gaben die Holzkäufer ihre schriftlichen Gebote für Einzelstämme und Verkaufslose ab. Nach der Gebotseröffnung bekam das jeweils höchste Gebot den Zuschlag. Der Umsatz für die Nadelhölzer aus dem Privat-, Kommunal.und Landeswald in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig Holstein betrug 430.807 €.
Der teuerste Einzelstamm der Submission ist in diesem Jahr eine Lärche aus dem Niedersächsischen Forstamt Neuhaus mit einem Volumen von 3,42 Fm, die zum Gesamtpreis von 2.668 € von einem süddeutschen Furnierwerk ersteigert wurde.
Eine Besonderheit hatte die Forstbetriebsgemeinschaft Celler Land im Angebot: Sturmholz aus dem Jahr 1972. Die dreizehn Kiefernstämme hatte ein privater Waldbesitzer über vier Jahrzehnte in einem Teich gelagert. Das „Wasserholz“ ging an einen Käufer aus dem Landkreis Uelzen.
Niedersächsische Landesforsten
?Wasserholz?-Kiefern eines privaten Waldbesitzers. Foto: Niedersächsische Landesforsten

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