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Nordamerika: Schwaches Quartal für Interfor

Der nordamerikanische Sägewerkskonzern Interfor Corporation meldet für das 3. Quartal 2019 einen Nettoverlust in der Höhe von 35,6 Mio. CAD (24,4 Mio. €) verglichen mit einem Nettoverlust von 11,2 Mio. CAD (7,7 Mio. €) im Vorquartal und einem Nettogewinn von 28,2 Mio. CAD (19,3 Mio. €) in der Vergleichsperiode 2018.

Die gesamte Schnittholzproduktion betrug 685 Mio. bft (nominal rund 1,6 Mio. m³; umgerechnet auf einen europäischen Produktionsausstoß sind das 1,1 Mio. m³ auf Basis 2-by-4), was einem Anstieg von 38 Mio. bft gegenüber dem Vorquartal entspricht. Die Produktion in der Region USA-Süd stieg gegenüber dem 2. Quartal um 28 Mio. bft auf 348 Mio. bft, nachdem die Großinvestitionen an den Sägewerksstandorte Monticello und Meldrim abgeschlossen worden waren.

In Britisch-Kolumbien legte die Produktion des Unternehmens um 18 Mio. bft auf 205 Mio. bft zu, wohingegen die Sägewerke im Nordwesten der USA mit 131 Mio. bft um 9 Mio. bft weniger als im 2. Quartal einschnitten. Die Produktion im 2. Quartal war von Einschnittsrücknahmen der Standorte in Britisch Kolumbien Interior als Reaktion auf schwache Schnitt- und anhaltend hohe Rundholzkosten geprägt, informiert das Unternehmen.

holzkurier.com

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