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Personen: Franz Hüsing (vorn links) eröffnet aktiv einen Schulwald

NLF-Projekt Schulwälder gegen Klimawandel ausgezeichnet

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Stiftung der Niedersächsischen Landesforsten mit ihrem Projekt „Schulwälder gegen den Klimawandel“ als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. „Die Aktion „Schulwälder gegen den Klimawandel“ zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.
 
Seit Sommer 2012 beteiligen sich über 30 niedersächsische Schulen an dem Projekt. Dabei werden den Schulen Flächen von privater, kommunaler und auch kirchlicher Hand zur Aufforstung kostenlos zur Verfügung gestellt, auf denen Schüler und Schülerinnen einen eigenen Wald anlegen. Dieser wird dann langfristig nachhaltig gepflegt und bewirtschaftet. Die Schulen führen regelmäßig wissenschaftliche und meteorologische Untersuchungen durch, dokumentieren und betreuen ihre eigenen Wälder.
 
„Wir sind stolz, dass unser Projekt eine solche Auszeichnung erhält“, freut sich Franz Hüsing, Direktor der Stiftung Zukunft Wald, „die Auszeichnung ist Ansporn für uns, auch weiterhin jungen Menschen nachhaltiges Denken und Handeln durch anspruchsvolle Waldprojekte näher zu bringen.“

NLF
Personen: Franz Hüsing (vorn links) eröffnet aktiv einen Schulwald Erster Spatenstich in einem Schulwald

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