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Niedersächsische Landesforsten unterstützen Flößerfest auf der Aller

Niedersächsische Landesforsten unterstützen Flößerfest auf der Aller

Mit etwa 40 Kubikmetern heimischen Kiefernholzes unterstützt das Forstamt Fuhrberg die Flößer des Heimatvereins Winsen.

Ende April werden die Stämme zu einem Floß zusammengebaut und bei Winsen auf die Aller zu Wasser gelassen. Dies geschieht im Rahmen eines großen Flößerfestes am 30. April. Am ersten Mai wird das Floß dann seine Reise in Richtung Verden antreten.
Jetzt trafen sich die Verantwortlichen zum Begutachten der Baumstämme. Revierleiter Thomas Deppe hatte entsprechende Kiefern fällen lassen, die den Qualitätsanforderungen der Flößer entsprechen. Holger Strauch, stellv. Vorsitzender des Winsener Heimatvereins und Leiter des Arbeitskreises „Die Winser Flößer“ zeigte sich sehr angetan von den Stämmen. Ende April werden sie zur sogenannten „Otten Bindestelle“ bei Winsen transportiert. Diese Kosten übernimmt der Landesbeirat Holz. Karsten Meinecke ist als Sachbearbeiter bei den Niedersächsischen Landesforsten für den Holzverkauf zuständig, er hat das Sponsoring koordiniert.
Auch Forstamtsleiter Karl-Heinz Bremus vom Forstamt Fuhrberg verfolgt die Aktion mit Interesse. In alten Aufzeichnungen hatte er entdeckt, dass in der Zeit um 1870 auch eine Bindestelle zur ehemaligen Oberförsterei Fuhrberg gehörte. Im Zeitalter von Pferdefuhrwerken und schlechten Straßen war die Flößerei die einzige Möglichkeit, lange Baumstämme über weite Strecken zu transportieren.
Ende April werden die etwa 80 Kiefernstämme auf traditionelle Art von den Mitgliedern des Flößervereins eingebunden. Im Rahmen eines Flößerfestes werden nicht nur diese historische Art des Holztransports sondern weitere Holzbearbeitungsmaßnahmen vorgestellt. Am 1. Mai – nach einer Abnahme des Floßes durch das Wasserschifffahrtsamtes Verden heißt es dann „Leinen los„.
 

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