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Nach der Holzerntemaßnahme werden die Niedersächsischen Landesforsten mit ihrem Wegebaustützpunkt einen Rettungsrundweg einrichten

Niedersächsische Landesforsten: Kampfmittelräumung in der MUNA

Auf dem Gelände der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt Lehre (kurz: MUNA) im Kampstüh gehen die vorbereitenden Maßnahmen zur Sanierung der belasteten Flächen weiter.

Nach den rechtlichen Verfahren und Prüfungen bereitet das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel in einer vorbereitenden Holzerntemaßnahme die belasteten Waldflächen auf dem Gelände der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt Lehre auf die Entfernung der im Boden verteilten Kampfmittel durch eine Spezialfirma vor.

Nach der Holzerntemaßnahme werden die Niedersächsischen Landesforsten mit ihrem Wegebaustützpunkt einen Rettungsrundweg einrichten, um die Arbeiten auf dem belasteten Gelände zu ermöglichen.

Andreas Möhring, Betriebsdezernent aus dem Niedersächsischen Forstamt Wolfenbüttel, zum weiteren Vorgehen: „Wir werden auf einer alten Rückegasse einen Rettungsnotweg als Rundweg einbauen. Hierzu werden wir den Waldboden auf circa 20 Zentimeter Tiefe ausheben und mit einem Vlies auslegen. Im Anschluss wird dort basenarmes Mineralgemisch aus Naturstein aufgefahren und ein befestigter Weg entstehen, so dass die Räumfahrzeuge sicher arbeiten können. Nach Abschluss der Arbeiten werden wir den Rettungsweg vollständig zurückbauen.“

Red./NLF

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