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Unfallbericht der Niedersächsischen Landesforsten

Unfallbericht der Niedersächsischen Landesforsten

Die Niedersächsischen Landesforsten haben ihren Unfallbericht für das Jahr 2010 vorgelegt. In dem Bericht werden die Arbeitsunfälle der etwa 650 beschäftigten Forstwirte und Auszubildenden ausgewertet.

„Erfreulicherweise ist die absolute Zahl der Ereignisse mit 79 Unfällen im Vergleich zum Vorjahr (81) wiederum leicht zurückgegangen“, erklärt Klaus Jänich, Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten, „Schulungen und Fortbildungen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz erhalten in unserem Unternehmen oberste Priorität und tragen maßgeblich zur Arbeitssicherheit bei.“

Wie in den vergangenen Jahren birgt die motormanuelle Holzernte nach wie vor die höchsten Unfallrisiken. Aber insbesondere bei der Schwere der Ereignisse und den Folgen für die Beschäftigten sind die Werte im Vergleich zu den Vorjahren sinkend.

Um die Arbeitssicherheit in den Landesforsten stetig zu verbessern, werden mittlerweile auch so genannte Beinaheunfälle erfasst. Durch die Analyse dieser glimpflich abgegangenen Situationen, in denen sich beinahe ein Unfall mit schwerwiegenden Folgen ereignet hätte, können Fehler in den Arbeitsprozessen entdeckt und für die Zukunft abgestellt werden. Auch spezielle Fortbildungsangebote und neu konzipierte Schulungen sollen das Verständnis für verhaltensbedingte Unfallursachen wecken. Ziel ist es, die Gefahren besonders bei den Routinetätigkeiten im Wald frühzeitig zu erkennen, um die bewusste Wahrnehmung zu fördern und damit Unfallsituationen zu vermeiden.

Neben den Tabellen und üblichen Statistiken werden in dem Unfallbericht beispielhaft auch Unfallereignisse aus Sicht der Betroffenen dargestellt.

 

NLF-Unfallbericht 2010

 
NLF

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