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Niedersächsische Landesforsten: Gäste aus Russland im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst

Niedersächsische Landesforsten: Gäste aus Russland im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst

Für zwei Wochen nehmen 25 Jugendliche aus dem ehemaligen Königsberg im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst an einem Jugendwaldeinsatz teil. Zu den leichten Waldarbeiten, die sie unter Anleitung der Forstwirte in den Revieren des Forstamtes Nienburg erledigen, stehen noch wald- und umweltbezogene Ausflüge in niedersächsischen Wäldern auf dem Programm.

Dieser Aufenthalt der russischen Gruppe im Waldpädagogikzentrum (WPZ)Hahnhorst ist der Initiative von Elena Tjotushkina zu verdanken. Die junge Ökologin aus Kaliningrad hatte mit den Niedersächsischen Landesforsten Kontakt über die Deutsche Bundesumweltstiftung (DBU) bekommen. Die Stiftung engagiert sich seit mehreren Jahren in der Region Kaliningrad. Naturschutz, ländliche Entwicklung und Umweltbildung werden dort gefördert. Ein herausragendes Projekt zu diesem Thema ist „Lernlandschaften für Nachhaltigkeit“, über das im Sommer 2010 die erste russische Jugendgruppe ins WPZ Hahnhorst gekommen war.

Es gibt eine verlässliche Nachfrage für künftige Aktionen und den großen Wunsch der russischen Seite, dass auch deutsche Jugendliche nach Kaliningrad oder ins Umfeld kommen, um dort Land, Leute und die bemerkenswerte Natur kennenzulernen.

Das WPZ Hahnhorst bemüht sich, Interessenten bei deutschen Schulen in der Umgebung zu werben. Die Hoffnung besteht, dass im nächsten Jahr die erste deutsche Gruppe die Einladung der russischen Seite wahrnimmt.

NLF

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