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Niedersachsen: Waldbeirat nimmt Arbeit auf

Niedersachsen: Waldbeirat nimmt Arbeit auf

Zu seiner ersten Sitzung ist am 21. Oktober der Waldbeirat im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium zusammengekommen. In dem Gremium sind Vertreter von insgesamt 22 Fachverbänden und Organisationen aus den unterschiedlichen Kreisen des Waldbesitzes, des Naturschutzes, der Holzwirtschaft, der Forstwissenschaft und der Berufsverbände sowie der Nutzerkreise von Freizeit, Sport und Tourismus vertreten. Forstminister Christian Meyer begrüßte die Delegierten in Hannover und ernannte sie für die kommenden fünf Jahre. „Mit dem Beirat setzen wir einen weiteren wichtigen Baustein des Koalitionsvertrages um. Wir brauchen jetzt ein energisches Vorgehen, um die Ziele der Strategie für biologische Vielfalt zu erreichen. Um bis 2020 auf fünf Prozent der gesamten Waldfläche und auf zehn Prozent der öffentlichen Wälder eine natürliche Waldentwicklung umzusetzen, sind frische Ideen und Konzepte gefragt – hier kann der Waldbeirat helfen“, so Meyer.Neben der eigentlichen Hauptaufgabe der Beratung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bei grundsätzlichen Forstangelegenheiten soll das Gremium zukünftig für mehr Transparenz und Dialog in der niedersächsischen Waldpolitik sorgen, selbst Aktivitäten anregen und entsprechende Diskussionen anstoßen. Der Waldbeirat wird auch ein offenes Ohr für gesellschaftliche Anliegen haben, insbesondere mit Blick auf die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes, also unter anderem Holznutzung, Wasserreinigung und Erholung.Als Vorsitzender des Waldbeirates wurde Prof. Dr. Christian Ammer von der forstlichen Fakultät der Universität Göttingen gewählt, als Stellvertreter unterstützen ihn Constantin v. Waldthausen, Leiter der Klosterforsten der Klosterkammer Hannover, und Dr. Carsten Böhm, Vorstandsmitglied der Nabu-Landesgruppe Niedersachsen. Meyer: „Es ist das Ziel der rot-grünen Landesregierung, für mehr Naturschutz und biologische Vielfalt in unseren Wäldern zu sorgen, hier unterscheiden wir uns deutlich von der Vorgängerregierung. Für diesen dringend notwendigen Kurswechsel ist der Waldbeirat ein wichtiger Impulsgeber.“

ML

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