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Niedersachsen: Maßnahme zur Entnahme des besenderten Wolfs

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat am 26. April darüber informiert, dass die Aktion zur vom Ministerium angeordneten Entnahme des besenderten Wolfs vom Truppenübungsplatz Munster (MT 6) andauert.
Mitarbeiter des NLWKN-Wolfsbüros und weitere Fachleute sind vor Ort, um die Maßnahme durchzuführen. Das Tier soll zunächst betäubt und dann der Natur entnommen werden.
Der Wolf hatte in den vergangenen Tagen bei verschiedenen Nahbegegnungen, zuletzt im Landkreis Celle, gegenüber Spaziergängern mit Hunden eine auffällige Distanzlosigkeit gezeigt.
„Die Sicherheit der Menschen steht immer an erster Stelle. Es gab die Übereinstimmung mit allen Fachleuten, dass eine Entnahme des Tieres erfolgen muss“, sagte Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz in Hannover. „Die Maßnahme soll möglichst zügig umgesetzt werden. Gleichwohl muss bedacht werden, dass eine solche Aktion nicht wirklich einfach zu realisieren ist, zumal die Wetterbedingungen nicht optimal sind und die räumliche Situation im Grenzbereich zu den Truppenübungsplätzenzusätzliche Erschwernisse mit sich bringen.“
Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz

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