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Niedersachsen: Kennzeichnung historischer Gebäude im Forstamt Saupark

Niedersachsen: Kennzeichnung historischer Gebäude im Forstamt Saupark

Am Jagdschloß Springe sowie an der Sauparkmauer werden demnächst Symbol-Schilder mit blau-weißen Dreiecken und einer Raute montiert (Emblem der Haager Konvention von 1954 zur Kennzeichnung von geschütztem Kulturgut), die auf den Denkmalschutz der Bauwerke hinweisen. Diese Plaketten wurden dem Niedersächsischen Forstamt Saupark vom Ersten Stadtrat der Stadt Springe, Hermann Aden als Vertreter der unteren Denkmalschutzbehörde übergeben, im Beisein von Dr. Burkhard Jäger vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD).
Die Initiative geht zurück auf einen Erlass des Kultusministeriums vom Mai 2012, nach dem Eigentümer ihre Baudenkmale und Bodendenkmale mit einer Denkmalschutzplakette kennzeichnen können, um auf den gesetzlichen Schutz der Denkmäler hinzuweisen. Voraussetzung ist allerdings, dass der jeweilige Eigentümer das Gebäude entsprechend unterhält und pflegt. „Insofern ist die Plakette auch eine kleine Auszeichnung für den Besitzer“, so Dr. Burkhard Jäger vom NLD.
Stadtrat Aden konnte bestätigen, dass sich das Forstamt Saupark seit vielen Jahren um den Erhalt der historischen Gebäude beispielhaft bemüht. So werden allein für Ausbesserungs- und Renovierungsarbeiten an der Sauparkmauer von den Niedersächsischen Landesforsten jährlich erhebliche Mittel aufgewendet.
Mit der Länge von 16,3 km ist die Sauparkmauer das längste Baudenkmal Niedersachsens. Der Saupark Springe entstand auf Anweisung König Wilhelms IV., der 1834 verfügte, die Königlichen Reviere Springe und Altenhagen mit einer 16,3 km langen und 2,20 m hohen Mauer zu umgeben (Sauparkmauer). Der Bau dauerte von 1836 bis 1839.

NLF

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