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Niedersachsen: Karl-Heinz Dose im Ruhestand

Karl-Heinz Dose, langjähriger Revierförster im niedersächsischen Leese, ist in den Ruhestand eingetreten. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte der Leiter des Forstamtes Nienburg, Henning Schmidtke, im Namen der Niedersächsischen Landesforsten dem 66-jährigen die Ruhestandsurkunde.

Schmidtke hob insbesondere den intensiven Einsatz für die Betreuungswälder in den letzten 15 Jahren hervor: „Karl-Heinz Dose war immer für die Waldbesitzer ansprechbar und hat sich weit über die normale Arbeitszeit hinaus gekümmert. Die Wälder der Revierförsterei sind bestens gepflegt und viele Ansätze zur Entwicklung vielfältig strukturierter Wälder sind auf den Weg gebracht.“

Zur Person Karl-Heinz Dose

Karl-Heinz Dose ist auf einem Bauernhof unweit von Hameln aufgewachsen. „Unser Nachbar war Forstaufseher und ihn habe ich bei vielen seiner Arbeiten im Wald begleitet“, schildert Dose den Entscheidungsweg für den Försterberuf. 1970 erfolgte dann die Einstellung für die verwaltungsinterne Försterausbildung durch die damalige Bezirksregierung Hannover und das erste Praktikum verschlug den damals 16-jährigen nach Syke. Weitere Stationen wie Forstschule bei Alfeld und Vorbereitungsdienst folgten, bevor Dose seine erste Stelle als Büroleiter im damaligen Forstamt Binnen antrat.

Nach fünf Jahren bewarb sich Dose erfolgreich um das Revier Auhagen im Schaumburger Land und seit 1991 leitete er das Forstrevier Leese. Die Zeit der Umorganisationen ging auch am Revier Leese nicht vorbei. Die Zuständigkeit wurde auf mehr Waldgebiete ausgedehnt und seit 2005 betreute Dose ausschließlich Forstgenossenschaften und kommunale oder kirchliche Wälder.

Linda Valentin übernimmt das Revier Leese

Nachfolgerin von Karl-Heinz Dose ist Linda Valentin. Die 26-jährige Försterin aus Stadthagen ist zur Dienstübernahme seit September 2019 im Revier Leese und übernimmt die Aufgaben jetzt vollständig. Ihr Dienstsitz ist zunächst das Forstamt in Nienburg.

Hintergrund:

Die niedersächsische Revierförsterei Leese ist derzeit für die Betreuung und Beratung der Wälder von siebzehn verschiedenen Waldbesitzern mit insgesamt rund 1.600 ha Fläche zuständig; das sind die Forstgenossenschaften Winzlar, Rehburg, Deblinghausen, Nenndorf, Wellie Loccum, Münchehagen, Wiedensahl, Leese und Landesbergen. Dazu gehören außerdem die Kommunalwälder der Gemeinden Stolzenau, Steyerberg, Rehburg und Landesbergen, sowie die Pfarr- und Kirchenforsten Wiedensahl, Rießen und Nenndorf.

NLF

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