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Ulrich Heine

Niedersachsen: Förster Ulrich Heine im Ruhestand

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete das Forstamt den langjährigen Revierbeamten Ulrich Heine. 38 Jahre war Forstamtmann Heine Leiter der Revierförsterei Everode (Forstamt Grünenplan), zum 1. September ging er in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Michael Spintie, der bisher im Forstamt Saupark tätig war.

Im Forstamt Grünenplan hatten sich Familie und Kollegen versammelt, um den Revierleiter feierlich zu verabschieden. Heine war einer der ersten Forststudenten an der Fachhochschule Hildesheim-Holzminden und schloss sein forstliches Studium 1977 in Göttingen ab. Nach der Anwärterzeit sammelte er erste forstliche Praxiserfahrungen in Hess. Oldendorf, bevor es ihn 1980 in seine Heimat, ins damalige Forstamt Alfeld zog. Seitdem hat es zwar einige reformbedingte Veränderungen gegeben, doch Heine bleib seinem Revier und insbesondere seinen Forstgenossen treu.

Rückblick auf ein bewegtes Berufsleben

Im offiziellen Teil der Veranstaltung nutzte Forstamtsleiter Hauke Bruns die Gelegenheit, sich im Namen aller Weggefährten bei Ulrich Heine für die berufliche Lebensleistung zu bedanken und mit Rückblicken an Heines Berufsleben zu erinnern. „Es ist nicht Jedem vergönnt, fast vier Jahrzehnte an einer Stelle nachhaltig im Walde wirken und dabei manches auch ernten zu können, was man über Jahre zuvor intensiv gepflegt hat“, so Bruns. „Ulrich Heine war stets Vertrauter der Forstgenossen, Ansprechpartner und Kümmerer.“ Weit über 300.000 Festmeter Holz, das sind rund 15.000 LKW-Ladungen, sind durch seine „Hände gegangen“. Hinzu kommen unzählige Termine, Beratungen sowie Gespräche mit Forstgenossen und vielen anderen Personen, bei denen der Rat von Ulrich Heine als Fachmann gerne gehört und angenommen wurde.

Alle Kolleginnen und Kollegen des Forstamtes Grünenplan sagen Ulrich Heine danke für die kollegiale sowie freundschaftliche Zusammenarbeit.

NLF

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