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Harald Westermann und Lena Maack, Leiterin des Forstamts Rotenburg bei der Übergabe der Entlassungsurkunde

Niedersachsen: Förster Harald Westermann im Ruhestand

Nach fast 40 Jahren im Dienst des Waldes ist Forstamtmann Harald Westermann (65) zum ersten Juni in den Ruhestand gegangen. Nach einigen beruflichen Zwischen-Stationen in verschiedenen Forstämtern übernahm er 1987 die Leitung der Revierförsterei Frankenfelder Bruch im damaligen Forstamt Walsrode. Es folgte dann 33 Jahre lang ununterbrochen die Leitung verschiedener Reviere.

Nach zwölf Jahren im Revier Frankenfelder Bruch übernahm er im Forstamt Rotenburg die Försterei Trochel und wechselte 2009 noch einmal und übernahm die Leitung der Revierförsterei Hepstedt, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Westermann: „Zu Beginn meiner forstlichen Laufbahn habe ich in vielen verschiedenen Revieren und Wäldern gearbeitet. Ich bin viel rumgekommen, habe viel gesehen und dabei sehr viel gelernt. Dadurch habe ich nach meinem forstlichen Studium ein sehr gutes Rüstzeug bekommen, um die mir übertragenen Förstereien und Wälder bestmöglich entwickeln und bewirtschaften zu können.“

Westermann im Revier Hepstedt

Die Revierförsterei Hepstedt umfasst 1.503 ha Landeswald und 72 ha Betreuungsforsten verteilt auf 15 unterschiedlich große Forstorte. Eine der Hauptaufgaben des scheidenden Försters war die Schaffung zukunftssicherer, standort- und klimaangepasster Mischwälder. Das Konzept der langfristigen ökologischen Waldentwicklung (LÖWE) war für ihn immer eine Selbstverständlichkeit. „Ich freue mich, dass ich meinen Nachfolger, Merlin Reuter, bereits tageweise einarbeiten konnte, um ihm die Besonderheiten des Reviers Hepstedt zu zeigen. Ab dem 1. Oktober diesen Jahres wird er dann die Leitung des Reviers übernehmen. Bis dahin ist die Vertretung durch die Nachbarkollegen geregelt“, so Westermann.

Eine Herzensangelegenheit für den Förster war auch stets die ökosystemverträgliche Wildbewirtschaftung. „Mir war immer bewusst, dass wir im Wald darauf angewiesen sind mit Hunden zu jagen um bei Bewegungsjagden erfolgreich zu sein. Da lag es nahe, dass ich als Hundeführer stets meine eigene siebenköpfige Teckelmeute zur Jagd eingesetzt habe. Heute habe ich meine Arbeit mit Hunden auf die Nachsuche von krankem Wild mit einem Schweißhund verlegt. Diese Aufgabe werde ich auch künftig fortsetzen“, betont Harald Westermann.

Quelle: NLF

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