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Niedersachsen fördert „Landschaftswerte“

Mit der Förderrichtlinie „Landschaftswerte“ fördern EU und die Niedersächsische Landesregierung ab sofort mit insgesamt 52,6 Mio. € Projekte, die der Aufwertung des Kulturlandschafts- und Naturerbes dienen, sowie Projekte zum naturschutzgerechten Wirtschaften und zur Sicherung der Biologischen Vielfalt und der Grünen Infrastruktur.

Damit sollen positive Impulse für Maßnahmen zum Natur- und Landschaftsschutz gegeben und die nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum gestärkt werden, teilte das Umweltministerium am 18. Januar mit. Anträge können ab sofort zum Beispiel von Stiftungen, Vereinen, Verbänden, den Trägern der Naturparke und Unternehmen bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) gestellt werden.
Räumliche Schwerpunkte sind die Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparke; außerdem werden Projekte in den „Niedersächsischen Moorlandschaften“ und im Zusammenhang mit dem „Grünen Band“ unterstützt.
Neue Förderschwerpunkte
Einen neuen Förderschwerpunkt bilden Projekte zum naturschutzgerechten und nachhaltigen Wirtschaften. Damit können z.B. Partnerbetriebe der Nationalparks, Biosphärenreservate oder Naturparke gefördert werden, oder auch Geschäftsideen für Produkte und Dienstleistungen, von denen Natur und Landschaft profitieren.
Neuland beschreitet Niedersachsen auch mit der Förderung von Biodiversität und Grüner Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen dabei die Nutzung von Ökosystemdienstleistungen, der Biotopverbund und die Naturschutzförderung in städtischen Bereichen.
Finanzmittel, Stichtage
Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit maximal 50 %, die mit Mitteln des Landes auf maximal 65 % aufgestockt werden können. In der Förderperiode 2014 bis 2020 stehen 39,8 Mio. € EFRE-Mittel zur Verfügung. Daneben sind 12,8 Mio. € Landesmittel vorgesehen. Die Gesamtmittelausstattung von 52,6 Mio. € wird auf die sechs Förderjahre aufgeteilt.
Der erste Stichtag für die Anträge an die NBank ist der 31.3.2016. Anschließend ist jährlich eine Antragstellung zum 30. September möglich.
 

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Nds. MUEK

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