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Niedersachsen: Durch Gemeinschaftsaktion Wildunfälle verhindern

Niedersachsen: Durch Gemeinschaftsaktion Wildunfälle verhindern

Wildunfälle verhindern und für mehr Verkehrssicherheit sorgen: Das sind die Ziele einer Gemeinschaftsaktion der Revierförsterei Mariental des Niedersächsischen Forstamtes Wolfenbüttel, des Polizeikommissariats Helmstedt und einiger engagierter Privatleute wie Michael Reichel aus Mariental.
Gemeinsam brachten die Beteiligten jetzt 150 blaue Wildwarnreflektoren auf einer Gesamtstrecke von 3,5 km an Leitpfosten entlang der Bundesstraße nördlich von Helmstedt bis zur Kreuzung „Rote Welle“ an.
Die Reflektoren werfen das Scheinwerferlicht herannahender Fahrzeuge in der Dämmerung und Dunkelheit zum Straßenrand zurück, sodass für das Wild optisch ein durchgehender Lichtzaun entsteht, der das Überqueren der Fahrbahn erschwert. Die blaue Farbe der Reflektoren unterstützt den Effekt, zumal das Wild diese als abschreckend empfindet.
Bereits seit 2013 laufen Aktionen, bei denen die Öffentlichkeit auf die Gefahr durch Wildunfälle sensibilisiert wird. Und das mit Erfolg. In 2014 konnten gegenüber dem Vorjahr die durch Wild verursachten Unfälle um nahezu 100 Fälle auf 558 reduziert werden.
Revierförsterin Antje Feldhusen weiß da besonders das Engagement der Privatleute aus Mariental zu würdigen: „In 2014 hat die Försterei gemeinsam mit den Anwohnern aus Mariental sogar einen Weihnachtsmarkt organisiert, um mit dem Teil des Erlöses, der nicht der Kirchengemeinde gespendet wurde, Geld für weitere Verkehrssicherungsmaßnahmen einzunehmen.“ Eine Fortsetzung der Aktion ist geplant, sobald weitere Spenden zur Verfügung stehen.
NLF

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