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Neues Bundesprojekt für mehr Stadtgrün

Neues Bundesprojekt für mehr Stadtgrün

Wie können Kommunen ein Grünflächenmanagement aufbauen, das ihre Städte artenreich und vielfältig macht? Antworten auf diese Frage soll ein neues Projekt entwickeln, das am 3. Juni in Wernigerode gestartet wurde.

Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt in den nächsten sechs Jahren mit insgesamt 1,3 Mio. € aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt fachlich.
Dabei werden anfangs in insgesamt fünf Kommunen Modellprojekte gestartet: Wernigerode im Harz, Frankfurt am Main, Hannover (in Planung), Neu-Anspach und Kirchhain. Sie sollen zeigen, wie sich ein ökologisches Grünflächenmanagement einführen lässt, das nicht nur Fragen des Naturschutzes berücksichtigt wie die Verwendung von heimischem Saatgut und Gehölzen, sondern auch die Frage, wie sich die Pflegekosten für öffentliche Grünflächen reduzieren lassen.
Ziel: Stadtgrün-Label
Ziel des Projekts ist es, ein Label zu entwickeln, das Kommunen auszeichnet, die auf das Stadtgrün achten und ihre Grünflächen besonders nachhaltig bewirtschaften und damit die biologische Vielfalt fördern. Die Erkenntnisse aus den Modellkommunen sollen in anderen Kommunen bundesweit genutzt werden.
Als Kooperationsprojekt wird „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“ gemeinsam von dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und den Modellkommunen durchgeführt.
BMUB

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